07.11.2011, 13:11 Uhr | Detlef Meyer / jh
Kaum ein WLAN-Netz ist optimal eingestellt. Vor allem die Sicherheit leidet unter einer nachlässigen Konfiguration – im schlimmsten Fall haben Hacker freie Bahn. Wir zeigen, welche Einstellungen für Ihren Speedport- oder FritzBox-Router die richtigen sind.
Generell sollten Sie das verwendete Passwort Ihres WLAN-Routers ab und zu gegen eine neue Zugangsabfrage ersetzen. So erschweren Sie unbefugten Nutzern den Zugriff auf Ihr drahtloses Netzwerk. Ihr neues Passwort stellen Sie beim Telekom Speedport im Menüpunkt Konfiguration unter Sicherheit ein. Nutzer einer FritzBox von AVM finden den benötigten Stellhebel im Menüpunkt WLAN. Achten Sie bei jedem Router darauf, dass immer das sicherste Verfahren WPA + WPA2 aktiviert ist und das Passwort mindestens aus 16 Zeichen besteht. Nützliche Tipps zum knacksicheren Passwort finden Sie in unserer Klick-Show 10 Tipps für ein sicheres Passwort.
Zudem ist ratsam, die eindeutigen Identifikationsmerkmale jedes angeschlossenen WLAN-Gerätes im Router fest zu verankern. Dann können sich fremde Computer trotz bekanntem Passwort nicht einwählen. Den Filter dafür legen Sie in den Router-Einstellungen anhand der MAC-Adresse fest. Jedes Endgerät mit Internetzugang verfügt über eine solche Adresse. Da die MAC-Adresse einmalig ist, geben Sie so gezielt Ihr Notebook, Ihren Desktop-PC, Ihr Smartphone und sonstige Geräte frei. Endgeräten mit fremder MAC-Adresse bleibt der Zugriff auf das Netzwerk verwehrt. Wie Sie die MAC-Adresse für den WLAN-Router Speedport ermitteln und den Filter aktivieren erfahren Sie in der Foto-Show Netzwerk per MAC-Adresse schützen.
Selbst bei flotten DSL-Anschlüssen gibt es oft noch etwas zu optimieren. So drehen Sie an der Performance-Schraube. zum Video
Auch bei der FritzBox lässt sich die MAC-Adresse nutzen, um nur bestimmten WLAN-Geräten den Zugriff auf das Netzwerk zu erlauben. Wie das geht, zeigt Ihnen die Foto-Show.
Doch Vorsicht: Trotz aller Sicherheits-Einstellungen und Vorsichtsmaßnahmen wird ein WLAN nie Fort Knox gleichkommen. Wenn ein Hacker unbedingt in ein Funknetz eindringen möchte, wird er dies schaffen – es ist nur eine Frage der Zeit. Eine hundertprozentige Sicherheit der Daten lässt sich nicht garantieren. Allerdings minimieren die vorgestellten Handgriffe dieses Risiko, denn so errichten Sie hohe Hürden für Hacker und Hobby-Knacker. An einem geschützten WLAN-Netz wird sich kaum ein Hacker tagelang die Zähne ausbeißen. Und ein Fremdsurfer überspringt hohe Hürden erst gar nicht.
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Detlef Meyer / jh
Tron schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 11:14:54
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Speedport und FritzBox richtig einstellen
Passwort Ihres WLAN-Routers sollte alle 6 Monate geändert werden und aus Klein- und
Großschreibung mit Sonderzeichen und Zahlen bestehen. (ca. 16 Zeiche) MAC-Adresse schützen - wirkungslos .. Bei einem Angriff kann diese simuliert werden. Richtig ist die Aussage: "Wenn ein Hacker unbedingt in ein Funknetz eindringen möchte, wird er dies schaffen – es ist nur eine Frage der Zeit." Wer kein WLAn benötigt, sollte dies abschalten. Frohe Feiertage!
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