10.03.2011, 13:54 Uhr | Jens Müller
WLAN schränkt die Downloadraten über DSL ein. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Ergebnisse einer neuer WLAN-Untersuchung überraschen: Demnach erreichen Nutzer von Wireless LAN in der Regel nicht mal annähernd die Surf-Geschwindigkeit, die die DSL-Leitung am Hausanschluss anliefert. Im Vergleich zu einem Kabelnetzwerk sollen die Einbußen bei der Funkübertragung im Schnitt 30 Prozent betragen. Bemerken dürften dies wohl aber die Wenigsten.
Wer seinen Internetzugang im Haus oder der Wohnung über WLAN anstelle über Netzwerkkabel verteilt, muss mit deutlichen Leistungseinbußen rechnen. Bereits geringe Verluste der Signalstärke sorgen für einen beträchtlichen Einbruch der Download-Geschwindigkeit. In privaten Netzwerken brechen die Datenraten von Downloads durchschnittlich um 31,6 Prozent ein – im Vergleich zu einem Kabelnetzwerk. Dies ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des walisischen Netzwerk-Dienstleisters Epitiro.
Schuld an den Leistungseinbußen seien physikalische Barrien und klassiche WLAN-Störer wie Mikrowellen und Babyphones. Diese bewirkten, dass die Geschwindigkeit, die ein Internetzugang biete, nur über Kabelnetzwerk erreicht werde. "Die Interferenzen solcher Geräte gepaart mit der Tatsache, dass viele WLAN-Router den gleichen voreingestellten Kanal nutzen, erzeugen Funkstaus, die letztlich die Leistung von WLAN-Internet-Verbindungen reduzieren", heißt es in dem Bericht. Epitiro-Forscher Iain Wood zeigte sich gegenüber der BBC "überrascht" über die Menge des Verlusts. Der Untersuchung zufolge sei die geringere Leistung den meisten Nutzern auch einerlei, da sie mehr Wert auf Mobilität und freie Nutzung von WLAN legten.
Die geringeren Downloadgeschwindigkeiten dürften allerdings vielen Nutzern gar nicht auffallen. Denn häufige Internet-Tätigkeiten wie surfen, chatten und E-Mails schreiben nutzen die hohe Bandbreite von DSL-Zugängen nicht annähernd aus. "Die langsamere Geschwindigkeit fällt Anwendern auf, wenn der Download einer großen Datei länger dauert", schrieb Epitiro im Fazit. So benötigte im Test der Download eines CD-Inhaltes über Kabel im Schnitt 16 Minuten, über WLAN hingegen schon 23 Minuten. Die Einbrüche der Transferraten von WLAN machen sich erst bei Online-Games, Internettelefonie sowie Videostreams und IPTV wie Entertain deutlich bemerkbar. Da dürften VDSL-Anschlüsse mit WLAN kaum ausgereizt werden, ein Kabelnetz ist hingegen die bessere Wahl.
Schlechte Datenraten bis hin zu Verbindungsabbrüchen: Wenn's nicht richtig funkt - das können Sie tun. zum Video
Mit einigen Kniffen lässt sich die Reichweite und die Signalstärke von WLAN erhöhen. So sollten Nutzer den WLAN-Kanal wechseln, falls das Netzwerk der Nachbarn auf dem gleichen Kanal funkt. Darüber hinaus empfiehlt es sich, WLAN-Störer aus der Nähe von Computern und Routern zu entfernen. Und wer Wert auf Internetvideos legt, sollte den Forschern zufolge seinen Computer oder das Notebook gleich mit einem Kabel in den Router einstöpseln. Grundlage der Epitiro-Untersuchung waren über 14.000 private Netzwerke in Großbritannien, Spanien, Italien und den USA. Eine auf den Testcomputern installierte Software sammelte über eine Million Messwerte, die für die Studie ausgewertet wurden.
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Jens Müller
Hans Meiser schrieb:
am 11. März 2011 um 12:17:14
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Unfug
Ist schon deshalb unlogisch weil selbst bei einer 16k Leitung W-Lan immer noch gut 50k kann ;)
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Toto schrieb:
am 11. März 2011 um 09:22:44
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RE: Quatsch
Die Sicherheitsproblematik ist nicht zu unterschätzen. Wenn ich mit meinem Lap im Garten sitze, kann ich bis zu sechs absolut
offene WLAN-Systeme nutzen. Teilweise kann ich auch diese eindeutig zuordnen, da die den Namen des Betreibers haben. Einem habe ich aus dem Garten heraus bewiesen, dass ich seine Dokumente sehen u. manipulieren kann - in seinem Beisein u. Zustimmung. Also absolute vorsicht und mal jemanden Fragen, der sich auskennt.
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Toto schrieb:
am 11. März 2011 um 08:57:12
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RE: Quatsch
Die Sicherheitsproblematik ist nicht zu unterschätzen. Wenn ich mit meinem Lap im Garten sitze, kann ich bis zu sechs absolut
offene WLAN-Systeme nutzen. Teilweise kann ich auch diese eindeutig zuordnen, da die den Namen des Betreibers haben. Einem habe ich aus dem Garten heraus bewiesen, dass ich seine Dokumente sehen u. manipulieren kann - in seinem Beisein u. Zustimmung. Also absolute vorsicht und mal jemanden Fragen, der sich auskennt.
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