Andreas Lerg
wer-kennt-wen ist eine beliebte, deutsche Alternative zu Facebook. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Verbraucherschützer kritisierten immer wieder den Datenschutz in Soziale Netzwerken, und meistens steht dabei Facebookim Mittelpunkt. Das in Deutschland beliebte wer-kennt-wen - kurz wkw - birgt jedoch ähnliche Risiken. Denn auch hier gelangen Fremde völlig problemlos an persönliche Daten, wenn der Nutzer seine Privatsphäre nicht mit den richtigen Einstellungen schützt. Wir zeigen, wie Sie Ihre Daten bei wer-kennt-wen schützen.
"Geiz ist geil!" So lautete ein bekannter Werbeslogan, und der passt sehr gut, wenn es um den Schutz privater Daten in sozialen Netzwerken wie wer-kennt-wen und Co. geht. Wer mit seinen Angaben geizt und nicht jedes Formularfeld ausfüllt, fährt am besten. Informationen, die Sie erst gar nicht preisgeben, kann auch kein anderer lesen und missbrauchen. Dennoch wollen Sie sicher ein paar Angaben machen, damit die Nutzung dieser Netzwerke Sinn und Spaß macht. Deshalb ist es wichtig, den Zugang zu diesen Daten auf dem jeweiligen Netzwerk zu regeln. Wie das genau geht, zeigen wir in den Foto Shows, die Sie in den Listen finden.
Deutsche Betreiber von sozialen Netzwerken unterliegen deutlich strengeren Datenschutzgesetzen als beispielsweise der US-Anbieter Facebook und setzen diese auch nicht nur gezwungenermaßen gut um. Bei wer-kennt-wen hat uns sehr gut die Funktion gefallen, mit der persönliche Daten sehr gezielt und einfach wieder gelöscht werden können, ohne dass dabei das komplette Nutzerkonto eliminiert werden muss. Bei meinVZ, und damit auch den anderen VZ-Seiten schülerVZ und studiVZ, ist gut gelungen, dass mit der Einstellung "Nichts" bei der Privatsphäre wirklich alle Informationen vollständig ausgeblendet werden können und niemand mehr irgendwelche Infos zu Gesicht bekommt.
Facebook ist das beliebteste und reichweitenstärkste soziale Netzwerk. Mehrfach sind das Unternehmen und dessen Gründer Mark Zuckerberg massiv in die Kritik wegen zu laxen Datenschutzes geraten. Facebook verbesserte im Mai 2010 nicht nur den Schutz der Daten und Privatsphäre, sondern gestaltete auch die Einstellungsoptionen für Nutzer einfacher und übersichtlicher. Dennoch sollten Facebook-Nutzer Vorsicht walten lassen. Aufgrund seiner Verbreitung ist dieses Netzwerk auch gerade bei Online-Kriminellen sehr beliebt. Außerdem handhabt Facebook als US-Unternehmen den Datenschutz nach wie vor nicht so streng, wie es deutsche Gesetze vorsehen. Wer hier zu viele Informationen preisgibt und diese nicht mit den vorhandenen Einstellungen schützt, muss mit dem Missbrauch seiner Daten rechnen.
Damit nicht jeder gleich alles über Sie weiß: So schützen Sie Ihre Privatsphäre. zum Video
Während Facebook seiner Benutzerführung verbessert hat, haben wir bei MySpace die kompliziertesten und unübersichtlichen Einstellungen für die Privatsphäre und Daten gefunden. MySpace erlaubt sehr viele, beinahe filigrane Einstellungen, die dafür aber auch in unübersichtlichen und komplexen Menüseiten ausufern. Deutlich einfacher machen es die Lokalisten, die die Privatsphärereinstellungen sehr gut strukturiert haben.
Ob auf Facebook, wer-kennt-wen oder in den VZ-Netzen: Sehr oft sind dort so genannte "Hätte-ich-doch-Bilder" zu finden. Das sind Fotos, bei denen sich der Nutzer irgendwann wünscht: "Hätte ich doch bloß niemals diese Bilder eingestellt." Peinliche Bilder einer Party sind nur für einen sehr kurzen Augenblick witzig. Wenn der Personalchef, mit dem Sie ein Bewerbungsgespräch führen werden, diese Bilder in den sozialen Netzen findet, dann hat er im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig gutes Bild von Ihnen. Das Internet vergisst nichts, auch nicht kompromittierende Bilder. Das Gleiche gilt für Informationen, die Sie über sich preisgeben. Überlegen Sie also sehr gut, welche Bilder und Informationen Sie über sich im Internet finden wollen und welche eher nicht. Manchmal sind es aber auch andere Nutzer, die unvorteilhafte Bilder von Ihnen einstellen. Wie Sie sich dagegen wehren können, haben wir Rechtsanwalt Alexander Schneehain gefragt.
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Quelle: t-online.de
alias schrieb:
am 2. August 2011 um 14:22:57
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facebook
Die Daten die bei facebook angegeben werden müssen (Name etc.) sind doch sowieso schon im Netz bekannt. Man hört doch immer wieder
das dieverse Daten gehandelt werden. Nichts ist mehr sicher. Du hast keine Garantie das Daten von Behörden oder z.B. beim Autokauf, Payback etc. nicht weiterverkauft werden. Also cool bleiben
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Bunt schrieb:
am 4. März 2011 um 01:14:41
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Facebook , WKW & Co.
Facebook, WKW und ähnliche Seiten finanzieren sich durch Werbung. Das heißt, gebe ich dort eine email Adresse an werde
ich überschüttet mit Werbemails und Spams. Alleine deshalb würde ich mich nicht auf solchen Seiten anmelden. Außerdem finde ich es unverantwortlich wie viele dort mit ihren privaten Daten umgehen. Vor- und Zuname, Adresse, Geburtsdatum, Foto usw. werden angegeben. Das ist doch ein gefundenes Fressen für Hacker u. a. Ich weiß das durch einen Bekannten der dort angemeldet ist.
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Uni schrieb:
am 7. Februar 2011 um 13:34:57
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brauch ich es oder nicht
Jeder der sich im Internet registriert um irgendwo mitzureden, läuft Gefahr das seine Daten missbraucht werden.
Jeder Chat wo man sich registrieren muss, müsste gemieden werden. Wer macht dies? Niemand
Jeder der sich bei Online Zeitungen für das Forum registrieren muss, läuft Gefahr das seine Daten und sei es nur die Mailadresse, für Spammails missbraucht werden.
Das Beste wäre, nur wirklich unrelevante Infos an die Internet Öffentlichkeit zu geben.
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