Christian Fenselau
Es gibt viele Wege, den Windows-Start zu beschleunigen (Quelle: t-online.de)
Das Hochfahren eines Computers dauert auch mit schnellen Computern und einem modernen Betriebssystemen wie Windows 7 immer noch ziemlich lange. Dazu tragen mehrere Faktoren bei: Alle angeschlossenen Geräte müssen erkannt werden, Windows muss alle notwendigen Dienste starten und individuelle Benutzereinstellungen laden. Wir zeigen, wie Sie den Windows-Start verkürzen können, ohne teure Hardware nachzurüsten und ohne in die Tiefen des Systems verborgene Einstellungen zu ändern. Mit den richtigen Helfern verkürzt sich der Windows-Start einfach und risikolos.
Einige Windows-Programme haben die Eigenschaft, auch dann zu laufen, wenn sie gar benötigt werden. Sie klinken sich ungefragt in den Windows-Startprozess ein – braucht sie der Anwender dann irgendwann, stehen sie auch sofort zur Verfügung. Doch die unnötige Verzögerung beim Windows-Start nervt und Systemressourcen werden verschwendet. Diesen Zeit- und Platzfressern sollten Sie den automatischen Start verweigern. Allerdings verstecken die Programmierer die Schalter zum Abschalten dieser Funktion an verschiedenen Stellen in Windows.
In einigen Anwendungen lässt sich der automatische Start des Programms direkt im Options-Menü der Software deaktivieren, so etwa im Windows Messenger von XP oder im Musikplayer WinAmp. Den meisten Programmen aber fehlt diese Funktion. Dann bleibt nur der Blick in die Autostart-Optionen des Windows-Systems. Der Autostart-Ordner ist die einfachste Möglichkeit, Anwendungen den automatischen Start zu verweigern. Es reicht aus, das entsprechende Symbol im Autostart-Ordner des Startmenüs zu löschen.
Das kleine, windows-interne Tool msconfig setzt bei Autostarts an, die in der Registrierdatenbank von Windows festgelegt werden. Allerdings benötigt der Einsatz von msconfig gewisse Grundkenntnisse – wer das Tool benutzt, sollte wissen, welchen Anwendungen er den automatischen Start verbietet. Das sollten beispielsweise keine sicherheitsrelevanten Programme sein. Virenwächter oder externe Firewalls abzuschalten, beschleunigt zwar das System, macht es aber unsicher. Auch Gerätetreiber sollten nicht abgeschaltet werden, sofern die Hardware benutzt werden soll. Alles andere ist verzichtbar – es reicht, wenn das jeweilige Programm erst dann gestartet wird, wenn man es braucht.
Immer gut ist es, jemanden zu fragen, der sich auskennt. Doch nicht jeder hat einen Experten zur Hand; noch besser ist es, sogar mehr als nur eine Person zu befragen. Genau diesen Weg geht das kostenlosen Programm Soluto. Damit bewertet die Gemeinschaft aller Nutzer, ob es nützlich ist, eine Anwendung automatisch starten zu lassen. So lässt sich auf den ersten Blick erkennen, ob die Mehrheit der Nutzer den Autostart eines bestimmten Programms für sinnvoll hält oder nicht. Soluto klappert beim Systemcheck alle Autostart-Optionen ab, Registry und Dienste einbezogen. Allerdings verlängert Soluto selbst den Windows-Start um wenige Sekunden und lohnt daher nur, wenn es die Startzeit merklich verkürzen kann. Denn Soluto hat einen Haken: bei einer Deinstallation macht das Tool alle Einstellungen wieder rückgängig. Immerhin gibt die Nutzergemeinschaft Auskunft darüber, welchen Programmen die Lizenz zum Autostart entzogen werden kann. Dann lässt sich auch msconfig risikolos benutzen.
Der einfachste Weg um Startzeit zu sparen ist, Windows nicht jedes Mal frisch zu starten, sondern einfach nur wieder aufzurufen. Mit der Windows-Funktion "Ruhezustand" funktioniert das problemlos, ohne den PC ständig in Betrieb zu halten. Die laufende Windows-Sitzung wird dazu auf der Festplatte abgespeichert und beim erneuten Einschalten des PCs wieder geladen. Damit entfällt auch, alle Programme und Dienste immer wieder neu zu starten.
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Christian Fenselau
Computer Michel schrieb:
am 6. April 2011 um 18:53:35
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Thema: Der Flaschenhals
Das Problem beseitigt man heutzutage mit einer schnellen SSD, diese sind zwar T€uer aber nur damit wird der alte
Rechner zum F1 und ist ganz ohne Probleme ab SATA 2 möglich. Habe länger SSD mit allen Technischen Werten verglichen und bin bei der Vertex 2 hängengeblieben, diese hat eigendlich 128 GB zeigt 120 GB an weil 8 GB als Sicherheit dienen, weil diese Speichereinheiten ja verschleißen. ;-)
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AMG schrieb:
am 25. März 2011 um 18:25:01
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@Robbie
Und was genau soll man über das BIOS eines PC machen?
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magic23 schrieb:
am 15. Februar 2011 um 13:53:02
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Ruhezustand..
Den Ruhezustand als schnellere Bootoption für Windows 7 anzupreisen ist ja mehr als lächerlich. Viel Spaß beim Booten einer
6 oder gar 12 GB RAM Maschine aus dem Ruhezustand..
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