12.02.2010, 09:53 Uhr | t-online.de
Windows 7 (Screenshot: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Mit einem neuen Update will Microsoft gegen Raubkopien von Windows 7 vorgehen. Der Patch soll gleich 70 bekannte Lücken schließen, die Piraten bisher das Umgehen der Aktivierung erlaubt haben. Nach der Installation des Updates dürfte damit ein Großteil aller Raubkopien nur noch mit den bekannten Einschränkungen laufen. Offenbar will Microsoft mit dem Update aber potentielle Kunden nicht verschrecken: Auch nach dem Update sind die geknackten Versionen noch lauffähig, die Installation des Patches ist freiwillig. Statt dessen appelliert Microsoft an das Sicherheitsbewusstsein der Anwender.
Das Update soll ab dem 16. Februar zum Download bereit stehen. Es läuft auf allen Versionen von Windows 7 und analysiert die Installation auf Cracks und andere Tricks der Raubkopierer. Sollte das Update solche Aktivierungsexploits finden, entfernt es sie und informiert den Anwender darüber, dass er offenbar eine Raubkopie verwendet. Das bedeutet einen schwarzen Desktop-Hintergrund und ständige Warnungen, dass es sich bei dem verwendeten Windows nicht um eine Originalversion handelt. Windows bleibt jedoch voll funktionsfähig, und der Nutzer soll sogar den Patch wieder entfernen können. Alleine Zusatzdienste wie Microsofts Anti-Viren-Software MSE (Microsoft Security Essentials) stehen nicht länger zur Verfügung.
Genau damit will Microsoft die Nutzer unerlaubter Windows-Kopien von einem Umstieg auf eine legitime Version überzeugen. Raubkopien, so das Argument des Software-Herstellers, seien ohne die Sicherheitsprogramme ein deutlich leichteres Ziel für Online-Kriminelle. Das Update will Microsoft deshalb auch nicht als Schikane für Raubkopierer verstanden wissen, sondern als Hilfe für ehrliche Anwender, denen eine illegale Kopie untergejubelt worden ist. Das Update soll nach der Installation alle 90 Tage erneut nach Cracks suchen und dabei regelmäßig aktuelle Signaturen herunterladen, um auch bisher noch nicht erkannte Exploits aufspüren zu können.
Tatsächlich hat Microsoft mit seinem Argument nicht unrecht, dass geknackte Windows-Versionen oft deutlich unsicherer sind als ein Original. Abgesehen von dem Fehlen der Microsoft-Sicherheitssoftware stammen Raubkopien oder Aktivierungscracks oft aus dunklen Quellen. Dabei versehen entweder die Autoren selbst oder später ein Trittbrettfahrer die Cracks mit Hintertüren, über die sie schädliche Software auf dem Computer installieren können. Diese Malware ist dann dank des Cracks so tief im System versteckt, dass selbst die gründlichste Anti-Virus-Software sie nicht mehr findet.
t-online.de
Zobl schrieb:
am 7. Oktober 2010 um 12:19:01
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@Der MAsTEr Das Update heißt:
Update für Windows 7 (KB971033)
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mcgyver schrieb:
am 19. April 2010 um 07:36:14
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Windows
Microsoft kämpft doch schon seit etlichen Jahren gegen Raubkopien von Windows und anderer Software. Vielleicht sollten die mal die
Preise senken, damit es sich jeder leisten kann. 100 Euro oder mehr für ein Windows ist für viele zu viel. Aber dazu wird es wohl nicht kommen, da MS immer geldgieriger wird. Stattdessen werder wir erliche Kunden mit unnötigen Updates/Patches gegängelt. Wechselt doch alle auf Linux, dann kann MS mal sehen, was sie davon haben.
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blacky schrieb:
am 2. April 2010 um 10:11:05
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Windows
Also Windows 7 ist doch so günstig zu haben das es sich jeder leisten kann, also wozu Raubkopien??
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