08.03.2010, 09:37 Uhr | t-online.de
Patchday: Microsoft stopft Sicherheitslecks in Windows, Office und Co. (Quelle: t-online.de)
Der durchschnittliche Windows-Nutzer ist mit dem Aufwand überfordert, sein System durch ständige Aktualisierungen vor Angriffen zu schützen. Das hat eine Studie des Sicherheitsdienstleisters Secunia ergeben. Alle fünf Tage müssten die Anwender im Schnitt eines ihrer Programme auf den neuesten Stand bringen, und das mit für jede Software unterschiedlichen Aktualisierungsverfahren. Bei dieser Masse werde schon einmal das eine oder andere Update vergessen – so blieben auf jedem Rechner Hintertüren für Online-Kriminelle offen.
Mit mehr als 300 Sicherheitslücken pro Jahr muss sich der typische Anwender herumschlagen. Um die zu flicken soll er im Schnitt etwa 75 Aktualisierungen installieren, um sich vor Spionageattacken und anderen unangenehmen Übergriffen im Internet zu schützen. Das stellt Sicherheitsdienstleister Secunia in einer aktuellen Studie fest. Dafür hat das Unternehmen Zahlen ausgewertet, die von dem von Secunia vertriebenen Programm Secunia Professional Software Inspector (PSI) stammen.
Das untersucht die auf den Computern der Anwender installierten Programme auf Sicherheitslücken und übermittelt die Daten an den Sicherheitsdienstleister. Demnach sind auf einem typischen Computer 66 oder mehr Software-Pakete installiert, die von mehr als 22 Softwareanbietern stammen. Ein Großteil dieser Programme war laut der Secunia-Untersuchung im vergangenen Jahr von Sicherheitslücken betroffen, die durch ein Update geschlossen werden mussten. Die Zahlen stammen von insgesamt zwei Millionen Computern, auf denen die Secunia-Software installiert ist.
"Es ist völlig unrealistisch, von Nutzern zu erwarten, dass sie sich mit so vielen unterschiedlichen Aktualisierungsverfahren herumschlagen und so viel Zeit mit dem Aktualisieren verbringen", sagte Secunias Sicherheitschef Thomas Kirstensen dem Online-Magazin Computerworld. Die Zahl der unterschiedlichen, auf den Computern der Anwender installierten Programmen habe ihn überrascht, so Kristensen weiter. Auch dass sich der typische PC-Nutzer mit bis zu 22 verschiedenen Mechanismen zum Aktualisieren seiner verschiedenen Programmen herumschlagen müsse, sei bemerkenswert.
Viel Hilfe kann der überforderte Anwender nicht erwarten. Zwar gibt es Freeware-Programme, die automatisch nach Aktualisierungen suchen und diese auch herunterladen und installieren. Solche Tools wie etwa Update Star können Sie bei Softwareload herunterladen. Diese Programme sind jedoch immer nur so gut wie ihre Software-Datenbank. Unter Umständen übersehen Sie ein wichtiges Update. Zusätzlich zu einem solchen Programm sollten Sie deshalb auch immer die Berichterstattung zu aktuellen Patches und Updates verfolgen, etwa bei computer.t-online.de. So verpassen Sie kein kritisches Update.
t-online.de
siggi schrieb:
am 14. März 2010 um 12:25:58
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PC
Jeder der ein Auto besitzt, muss es auf Verkehrssicherheit untersuchen lassen um es nutzen zu dürfen, dass gilt auch für den PC, wenn
man keinen Schaden erleiden möchte, wo liegt das Problem? Wir alle sollten froh sein das diese Updates bereitgestellt werden.
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Golf5 schrieb:
am 14. März 2010 um 11:53:45
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Updates
Ich verstehe nicht ganz, wie man simplen Updates überfordert sein kann. Wenn man Windows richtig konfiguriert, dann werden die
automatisch durchgeführt. Sorry, aber wer damit überfordert ist, der sollt sich überlegen ob er nicht lieber ganz auf den Computer verzichten sollte.
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Biggi schrieb:
am 14. März 2010 um 11:19:30
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Update
Was für Probleme. Bin nicht der Superspezie, komme aber sehr gut zurecht.
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