Microsoft legt den Nutzer an die Kette - mit diesen Tricks befreien Sie Ihr Windows. (Montage: t-online.de)
Windows steckt voller Helfer und Assistenten. Doch nicht alle sind Willkommen. Denn das Betriebssystem von Microsoft hört nicht immer auf seine Anwender, widerspricht ihnen sogar und stört den ruhigen Arbeitsablauf mit nervigen Automatismen. Wir zeigen Ihnen auf den folgenden Seiten, wo Windows zu weit geht und wie Sie sich von den Microsoft-Fesseln befreien.
Eigentlich sollte sich Software nach den Wünschen der Anwender richten. Doch bei Windows ist das manchmal umgekehrt. Und wer dies ändern möchte, wird vor größere Probleme gestellt. Denn die gröbsten Schikanen von Windows 7, Windows Vista und Windows XP lassen sich teilweise nur mit Gewalt austreiben. Beispiel Problembericht: Wer sich nicht an dem ominösen Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit beteiligen möchte, muss sich durch die Untiefen der Windows-Systemsteuerung wühlen und genau wissen, wo er suchen muss. In dem bei einem Fehler auftretenden Popup-Fenster fehlt eine solche Option völlig.
Bei neueren Systemen gängelt den Nutzer ständig die Windows Benutzerkontensteuerung – ein umstrittener Versuch, die Sicherheit zu erhöhen. Statt gefährliche Dateien fernzuhalten, drangsaliert die User Account Control (UAC) den Benutzer trotz Antivirenprogramm unablässig mit Warnmeldungen bei fast jedem Programmaufruf. Die Funktion ist gut gemeint, doch die ständigen Rückfragen stumpfen eher ab – nach kurzer Zeit klicken die meisten Nutzer das lästige Fenster einfach weg. Auch in Office-Programmen stecken gut gemeinte Funktionen, für die nicht jeder dankbar ist. So schreibt die Autokorrektur von Word ungefragt eben getippte Abkürzungen wie mfg aus, während Excel gerne an einmal vergebenen Formatierungen hartnäckig festhält. Da lässt sich das Datumsformat bei Zellen in Excel abschalten, wenn der Nutzer einen kleinen Trick anwendet. Wenn Sie führende Nullen in Excel zulassen wollen, müssen Sie dies explizit in den Programmoptionen einstellen. Ansonsten streicht die Tabellenkalkulation beispielsweise bei Postleitzahlen Dresden wie 01097 die Null.
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Quelle: t-online.de
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