04.04.2011, 10:17 Uhr | Andreas Lerg
Microsoft renoviert die Bedienoberfläche von Windows. Das kommende Windows 8 erhält die so genannten Ribbons, die Nutzer von Word, Excel und Powerpoint schon seit Office 2007 kennen.
Microsoft übernimmt die mit Office 2007 eingeführten Ribbons auch in die Bedienoberfläche von Windows 8. Das beschreiben die beiden Windows-Experten Rafael Rivera und Paul Thurrott in einer Artikelreihe unter dem Titel Windows 8 Secrets. Erste Screenshots zeigen, dass vor allem im Explorer Schaltflächen eingesetzt werden, die sich dynamisch an die Inhalte des aktuellen Fensters anpassen. Klickt der Nutzer beispielsweise eine Bilddatei an, dann bietet das Ribbon die entsprechenden Funktionen zur Betrachtung und Bearbeitung von Bildern an.
Microsoft hatte diese Bedienelemente in Office 2007 eingeführt, um die völlig überfrachteten Menüs abzulösen. Diese Entscheidung brachte Microsoft allerdings nicht nur Lob ein, denn viele Nutzer halten die klassischen Menüs nach wie vor für übersichtlicher. Microsoft hält dennoch an diesem Bedienkonzept fest.
Im Gegensatz zu den klassischen statischen Dropdown-Menüs reagieren die Ribbons dynamisch auf das, was der Nutzer tut. Das heißt: Im Idealfall erscheinen im Menü nur jeweils die Funktionen prominent, die im aktuellen Kontext Sinn machen. Das soll es dem Nutzer ersparen, sich für typische Funktionen durch über mehrere Ebenen verschachtelte Menüs zu klicken.
Unklar bleibt weiterhin, wann genau Windows 8 auf den Markt kommt. Einzelne Quellen mutmaßen den 7. Januar 2013 als Starttermin, währen auch schon Herbst 2010 kolportiert wurde. Weitere Gerüchte, die nach ersten Tests von Alpha-Versionen von Windows 8 aufkamen, beschreiben einen Geschwindigkeitszuwachs des Betriebssystems. So soll das Betriebssystem nicht nur schneller booten. Auch die Installation soll binnen 8 Minuten statt bisher durchschnittliche 25 Minuten erledigt sein. Und sollte Windows 8 einmal abstürzen und unbrauchbar werden, soll der Nutzer das Betriebssystem mit einem Mausklick in den Auslieferungszustand zurück versetzen können, ohne dabei seine Daten und Einstellungen zu verlieren.
Während Microsoft bei Windows 7 das Thema Tablet-Computer noch eher stiefmütterlich behandelte, soll Windows 8 die Tastatur-losen Computer voll unterstützen. Wie Rafael Rivera und Paul Thurrott beschreiben, will sich Microsoft für das Einloggen auf Tablets einer Technik bedienen, die es auf Smartphones mit Google Android bereits gibt. Der Nutzer tippt keine PIN-Zahlen ein. Statt dessen wischt er mit dem Finger eine bestimmte geometrische Figur auf das Display und schaltet den Tablet-Computer damit frei. Ganz ohne Booten des Computers soll es angeblich mit der Direct Experience Plattform auch möglich sein, DVDs auf einem Computer mit Windows 8 zu schauen, während sich der PC im Standby-Modus befindet.
Wie schon bei Windows 7 dürfte Microsoft auch einen öffentlichen Beta-Test für Windows 8 planen, denn der öffentliche Betatest von Windows 7 war für Microsoft ein großer Erfolg. Weltweit wurden mehrere Millionen Testversionen aus dem Internet heruntergeladen. Die Rückmeldungen der Nutzer flossen noch in die laufende Entwicklung ein, auch wurden so Fehler und Kompatibiltätsprobleme mit Hard- und Software beseitigt. Dies lässt sich Microsoft in der Endphase der Entwicklung von Windows 8 nicht entgehen.
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Andreas Lerg
Jens schrieb:
am 9. April 2011 um 12:05:29
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Schwachsinn
Es lohnt sich nicht mal mehr, diesen Schwachsinn aus zu probieren. Ich glaube, so langsam wird der Balmer zu Microsoft's
Untergang. Schade, dass es keine wirkliche Alternative zu Windows gibt. Der ganze andere Schrott ist auch nur einfach zu bunt und zu überladen.
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DrahregNet schrieb:
am 5. April 2011 um 09:25:29
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Windows
Wieso diskutieren wir im Jahr 2011 über eine aktuelle, bzw. zukünftige Version von Windows? MS ist doch "beratungsresistent"? Da
frage ich mich, wieso es hier um Windows 8 geht? 3.11A für Workgroups war doch toll. Dazu wirklich komfortabel und angemessen in Geschwindigkeit. Mit den Möglichkeiten moderner Hardware können die Programmierer OS schaffen, welche den Namen auch verdienen! Der Übergang zu zeitgemäßer Bedienung erfolgt nun seit 2007. Noch nicht begriffen? OS werden "intelligent".
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xan schrieb:
am 5. April 2011 um 08:52:32
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Windows 8
Bestimmt ist Microsoft seit 2 Jahren fertig mit dem Windows und bastelt seither am Kopierschutz, der dann wieder vor allem bei den
ehrlichen Usern zu "unerklärlichen Phänomenen" führt!
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