01.03.2011, 12:36 Uhr | Detlef Meyer
Wenn Sie unter Windows 7 eine Datei mit einem Office-Programm erstellen, speichert das Betriebssystem ungefragt zahlreiche persönliche Informationen. Diese Daten können Dritte sichtbar machen und so beispielsweise Ihren Namen herausfinden oder feststellen, wie lange Sie an der Datei gearbeitet haben. Mit wenigen Handgriffen können Sie die verräterischen Spuren löschen.
Unsere Fotoshow zeigt Ihnen, wie Sie verräterische Spuren in Dokumenten löschen
Um die Spuren, die Windows ungefragt in einer Datei ablegt, sichtbar zu machen, klicken Sie die Datei mit der rechten Maustaste an. Aus dem Kontextmenü wählen Sie den Eintrag Eigenschaften aus.
Klicken Sie im Dialogfenster mit den Dateieigenschaften auf das Register Details. Hier sehen Sie alle Informationen, die Windows an die Datei angehängt hat. Um die Aufstellung zu löschen, klicken Sie auf Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen.
Detlef Meyer
Georg schrieb:
am 11. März 2011 um 09:28:41
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@Theodor - MetaTags
Lieber Herr Theodor, diese Funktion ist keine Neuerfindung, seit dem 1ten Win und dem 1ten Office und der 1ten JPG-Datei
werden Meta-Tags(Zusatzinfos) mitgespeichert. Immerhin kann man sie als Eigentümer der Datei bearbeiten, löschen etc. - Ich glaube nicht das MS sich wirklich dafür interessiert. Andere - staatliche - "Institutionen" vielleicht schon. Wirkliche Sicherheit gibt es in der IT-Branche nie, da im Grundsatz alles ausgelesen werden kann - sind ja nur Einsen und Nullen.
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Georg schrieb:
am 11. März 2011 um 09:20:53
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Signatur/Unterschrift
Ich finde die Funktion Erstellerdaten einer Datei als Meta-Tag mitzuspeichern nicht verkehrt, da es im Zweifel erlaubt
festzustellen, wer der Urheber der Datei ist bzw. auf welchem Rechner und wann die Datei erstellt wurde - (Plagiat?) Wie sonst sollten zB. Dateien sortiert werden. Oft weiß man ungefähr den Erstellungszeitraum und kann so über eine indizierte Suche die infrage kommende Datei schneller finden. - Das wäre mal die gute Seite. Schlecht gemacht ist dabei der Schutz vor Missbrauch!
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Theodor schrieb:
am 8. März 2011 um 10:57:48
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Perfekte Spionage
Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, dass Microsoft nun auch das Office-Paket dazu nutzt, um seine Kunden
auszuspionieren. Künftig sollen die Dokumente sogar in einem zentralen externen Datenspeicher außerhalb des PC
gespeichert werden. Das ist so, als würde ich meine Arbeiten und meine Lektüre für jeden sichtbar auf der Strasse herumtragen. Gläserner Mensch in Perfektion - Vater Staat wird es freuen, leichter kann er die Bevölkerung nicht
überwach..Tür u. Tor offen für Industriespionage.
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