22.02.2011, 14:21 Uhr | Jörg Hofmann
SP1 für Windows 7 ist da. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Microsoft hat sein erstes Service Pack für Windows 7 Home Premium, Professional, Ultimate und Server 2008 R2 zum Download frei gegeben. Service Pack 1 (SP1) wird ab sofort über die Updatefunktion des Betriebssystems verteilt. Esenthält knapp 800 Verbesserungen und Korrekturen für Windows, darunter einige neue Funktionen.
Mit dem Service Pack 1 für Windows 7 schiebt Microsoft vor allem benötigte Korrekturen nach und macht sein Bertriebssystem fit für die Zukunft. So haben die Windows-Macher mit SP1 die Unterstützung für HDMI-Audiogeräte verbessert und viele Fehler beseitigt, die bei einigen Nutzern für Ärger sorgten. Ferner liefert SP1 das nötige Rüstzeug für Prozessoren der neuesten Generation von Intel und AMD. Davon profitieren hauptsächlich künftige Computergenerationen und weniger die vor einem Jahr mit Windows 7 ausgelieferten Komplett-PC und Notebooks.
Lediglich Nutzer von Windows 7 Ultimate erhalten mit dem Service Pack eine der wenigen funktionalen Neuerungen: das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP). Es enthält ein verbessertes Management der Sicherheitsfunktionen Bitlocker und Bitlocker To Go. Weitere funktionale Verbesserungen betreffen hauptsächlich Windows Server 2008 R2, darunter die mit SP1 neu eingeführte Funktion RemoteFX zur komfortableren Windows-Fernwartung. Davon profitieren mitunter auch die Premium-Plattformen Windows Home, Professional und Ultimate. Die von Vielen erwartete USB-3.0-Unterstützung ist jedoch nicht in SP1 enthalten.
Im Kern enthält das Service Pack 1 alle bis zum November 2010 erschienene Sicherheitspatches, Updates und Fehlerkorrekturen – insgesamt 794 an der Zahl. Interessant ist das Service Pack daher in erster Linie für Windows-7-Nutzer, die die Autoupdate-Funktion ausgeschaltet haben oder Windows 7 frisch installieren wollen.
Anwender, die Windows 7 regelmäßig über Autoupdate mit frischen Updates versorgen, sollten warten, bis Windows 7 Service Pack 1 (KB976932) vom automatischen Windows Update vorgeschlagen wird. In diesem Fall ermittelt ein Webinstaller die benötigten Updates und lädt fehlende Aktualisierungen über das Internet nach. Laut Microsoft bewegt sich der Download dabei zwischen 44 und 96 Megabyte (MB). Für ein fehlerfreies Upgrade von Windows 7 auf SP1 liefert Microsoft außerdem ein Systemupdate-Vorbereitungstool aus. Der vorbereitende Patch KB947821 – sofern noch nicht auf dem System vorhanden – kann alternativ hier heruntergeladen werden. Die Ausgabe für 64 Bit-Systeme finden Sie hier.
Neben der automatischen Installation per Windows Update bietet Microsoft das Service Pack 1 auch einzeln als Komplettpaket an. Der Download der Komplettausgabe von Windows 7 Service Pack 1 schlägt mit 537 MB beziehungsweise 903 MB für die 64-Bit-Version zu Buche. Zudem liegt eine ISO-Datei zum Brennen auf einem DVD-Rohling vor.
Microsoft hat sich rund 16 Monate für das fertige Service Pack 1 Zeit gelassen, länger als für die Vorgängersysteme: Service Pack 1 für Windows XP kam bereits elf Monate nach dem Marktstart von XP, immerhin 14 Monate dauerte es bei Windows Vista bis zur ersten Update-Sammlung. Die erste SP1 Beta für Windows 7 wurde im Juli 2010 veröffentlicht.
Microsoft hat bei Windows 7 ganz bewusst auf wichtige Funktionen verzichtet. Mit wenig Aufwand lassen Sie sich jedoch nachträglich installieren. zum Video
Jörg Hofmann
apple user schrieb:
am 24. Februar 2011 um 14:54:47
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(1)
hallo uhle
ist schon klar, dass das Service pack alle bisherigen Sicherheitsupdates beinhaltet, aber an der Anzahl von über 700 für Windows
7 set dessen Bestehen bleibt es wohl trotzdem; ist doch wohl ein Armutszeugnis für Microsoft!
Diese halbfertigen und unsicheren Windows Betriebssysteme waren für mich auch der Grund zum Umstieg auf Apple. Bei Apple sind reine Sicherheitsupdates nahezu unnötig.
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uhle schrieb:
am 23. Februar 2011 um 23:43:23
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@apple user
wer lesen kann ist klar im vorteil! "Im Kern enthält das Service Pack 1 alle bis zum November 2010 erschienene
Sicherheitspatches, Updates und Fehlerkorrekturen..." und das heisst auch ALLE in einem bestimmten zeitraum, und nicht aufeinmal soviele! so war das schon bei jedem SP! als verwöhnter mac-user solltest du das eigentlich wissen! und selbst bei apple gibt es updates, also tu mal nicht so arrogant :P
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apple user schrieb:
am 23. Februar 2011 um 19:56:46
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Windows 7
aha, jetzt wissen wirs, über 700 Sicherheitsupdates! Was Murks ist, bleibt eben Murks. Ein gutes Betriebssystem, wie z.B Apple,
braucht keine Sicherheitsupdates, bestenfalls Fortentwicklungs-Updates.............!
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