Christian Fenselau/bd
Windows 7 löst Windows Vista ab. (Quelle: t-online.de)
Rund drei Jahre lang hat Microsoft versucht, Computer-Nutzern Windows Vista als das modernste Betriebssystem aller Zeiten schmackhaft zu machen. Das ist nun endgültig Geschichte. Das ungeliebte Vista hat mit Windows 7 einen Nachfolger bekommen. Wir klären die wichtigsten Fragen: Für wen sich der Wechsel lohnt und was sich ändert.
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Die Skepsis ist gerade bei eingefleischten Nutzern von Windows XP immer noch hoch. Bereits den Umstieg auf den Windows-7-Vorgänger Vista scheuten viele XP-Nutzer. Vista gilt bei vielen immer noch als lahm und umständlich, auch wenn mittlerweile mit dem aktuellen Vista Service Pack 2 viele Kritikpunkte ausgeräumt sind. Dennoch scheint Windows 7 ein voller Erfolg zu werden. Bei Amazon in Großbritannien brachen bereits die Vorbestellungen des neuen Microsoft-Betriebssystems alle Rekorde. Windows 7 wurde dort öfter vorbestellt als "Harry Potter"-Bücher.
Mit Windows 7 verspricht Microsoft aus den Fehlern gelernt zu haben. Obwohl Windows 7 "unter der Haube" eng mit Windows Vista verwandt ist, soll das neue System sogar auf schwächeren Computern wie den flüssig laufen. Daneben lockt Windows 7 mit verbesserter Benutzerkontensteuerung und besserer Kompatibilität zu alten Programmen. In der Tat: Die Fachpresse hatte viel Lob für Windows 7 übrig. Im Betriebssystem-Vergleichstest des Magazins Chip etwa konnte sich Windows 7 nicht nur gegen Linux, sondern auch gegen das neue Mac OS X von Apple durchsetzen.
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Niemand muss auf Windows 7 umsteigen, doch XP-Nutzer, die ihrem System treu bleiben oder auch Windows 7 überspringen wollen, drohen in Zukunft Probleme. Microsoft garantiert für jedes Betriebssystem einen mehrjährigen Support. Für das acht Jahre alte Windows XP wird es keine Service Packs oder weitere Unterstützung mehr geben, der Support für XP lief im April 2009 aus. Allerdings will Microsoft weiterhin Sicherheitslöcher stopfen. 2014 ist selbst damit Schluss. Spätestens dann wird Windows XP zum unverantwortbaren Sicherheitsrisiko.
Wer von XP auf Windows 7 umsteigen will, dem wird zunächst einiges fremd vorkommen. Die Umstellung ist allerdings auch für weniger geübte Computer-Anwender kein Hexenwerk. Vista-Nutzer haben es leichter, denn Windows 7 erinnert in Optik und Handhabung sehr stark an den XP-Nachfolger.
Die Systemanforderungen für Windows 7 sind nicht allzu hoch, dennoch kann Windows 7 auf manchen Computern Probleme verursachen. Microsoft bietet ein kostenloses Tool an, denWindows 7 Upgrade Advisor. Mit dieser Software kann jeder PC-Anwender prüfen, wie gut sein Computer für Windows 7 geeignet ist.
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