06.11.2008, 09:26 Uhr | Gerd Peters
Virenscanner geben FehlalarmMit dem gestern verteilten Update der Anti-Viren-Software von Kaspersky und G Data wurde ein Fehlalarm ausgelöst. Die Virenscanner meldeten einen , wo keiner war. Eine -Datei war einer Virensignatur so ähnlich, dass der Scanner darauf ansprang.
Die Scanner meldeten, den Trojaner Trojan.Win32.Patched.dn gefunden zu haben. Tatsächlich fanden sie nur eine ältere Version der Windows-Systemdatei user32.dll. G Data bestätigte dem Online-Magazin "Heise" gegenüber den falschen Alarm und gab an, dass der Fehler mit einem weiteren Update beseitigt würde. Betroffen seien nur die Endkunden-Produkte, nicht aber die Firmenversionen.
Solche als False Positives bezeichneten Funde sind keine Seltenheit und tauchen nach manchen Updates für Virensignaturen auf. Hersteller reagieren in der Regel sehr schnell auf fehlerhafte Signaturen und bieten ein weiteres Update an. Danach sollte der Scanner keinen Virus mehr finden. Falls Ihre Schutz-Software die korrekte Windows-Datei schon als Trojaner eingestuft haben soll, können Sie diese wieder aus der Quarantäne des Virenscanners verschieben.
Gerd Peters
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