20.04.2011, 11:54 Uhr | pcwelt.de
Android-Tablet im Test: Viewsonic Viewpad 7 (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)
Mit dem 7 Zoll (17,6 Zentimeter) großen Bildschirm tritt das Viewsonic Viewpad 7 gegen das Samsung Galaxy Tab an, nicht gegen das größere iPad. Es ist mit 380 Gramm genauso leicht wie das Samsung-Tablet, aber minimal kleiner. Die Display-Auflösung liegt nur bei 800 x 480 Bildpunkten, während das Galaxy Tab üppige 1024 x 600 Pixel vorweisen kann.
Auf dem Viewpad 7 ist Android 2.2 installiert. Mit an Bord sind der Android Market und die Google-Apps für Mail, Navigation und Messaging. Schwach: Die vor-installierte Video-App konnte im Test nur 3GP-Filmchen abspielen. Erst wenn sich einen anderen Player holt – etwa den Rockplayer Lite – lassen sich weitere Formate wie AVI oder WMV wiedergeben. Flash-Videos spielte das Viewpad 7 nur über die YouTube-App ab: HD-Filme ruckelten dabei etwas. Der Android Flash Player ließ sich über den Market nicht herunterladen: Das Tablet erfüllt nämlich trotz Android 2.2 nicht die Mindest-Voraussetzungen für die App.
Das Viewpad 7 sitzt in einem stabilen Kunststoff-Gehäuse mit silberfarbenen Rahmen. Die Rückseite ist mit schwarzem Glanzlack überzogen, auf dem sich aber schon nach kurzer Zeit unschöne Fingerabdrücke sammeln. Der kapazitive Bildschirm unterstützt Zwei-Finger-Gesten. Beim Scrollen durch die Menüs und durch Webseiten ruckelte es leicht – typisch für Android-Geräte. Will man eine bilderreiche Webseite verschieben, muss man sie scheinbar mit einem härteren Schubs anstoßen, damit sie reagiert. Webseiten und Fotos lassen sich per Pinch-Geste vergrößern: Dabei reagierte das Tablet etwas verzögert, ebenso wenn man dafür zweimal auf den Bildschirm tippt: Hier passt das Tablet den Text einer Webseite an die Seitenbreite an. Beim Zoomen und Laden von Fotos erkannte man am sichtbaren Nachschärfen, dass der 600-MHz-Prozessor nicht zu den schnellsten gehört. Beim Pinch-Zoom nervte, dass nie genau an der Stelle vergrößert wurde, wo man die Finger auseinander gezogen hatte.
Insgesamt reagierte das Viewpad 7 aber zügig: Die meisten Apps starteten nur minimal verzögert und auch Google Maps ließ sich ziemlich flüssig bedienen. Die vier Android-Tasten (Home, Menü, Suche, Zurück) liegen als Sensortasten am rechten Rand, wenn man das Tablet horizontal hält: Daher berührt man sie häufig unabsichtlich mit der rechten Hand. Einschalter sowie Lautstärke-Tasten sind mechanisch ausgeführt.
Der interne Speicher des Tablets ist nur 512 MB groß, lässt sich aber über eine Micro-SD-Karte erweitern. Auf eine eingelegte Speicherkarte kann man vom PC aus zugreifen, wenn das Tablet über das beiliegende Kabel per USB angeschlossen ist. Außerdem besitzt das Viewpad 7 eine VGA-Kamera für Videotelefonie sowie eine Schnappschusskamera mit drei Megapixel, die im Test recht ansehnliche Fotos machte.
Mit dem Viewpad 7 kann man auch telefonieren: In den Einschub passt eine SIM-Karte in Standard-Größe. Viewsonic legt ein Headset bei, sodass man das Tablet dabei nicht ans Ohr halten muss. Sinnvoller nutzt man die Mobilfunk-Funktion aber zum Surfen: Das Viewpad unterstützt dabei HSDPA-Tempo bis maximal 7,2 MBit/s. WLAN ist in der älteren 11g-Variante eingebaut, die im Test nur einen Datendurchsatz von knapp 1 MB/s lieferte.
Unter freiem Himmel lässt sich der Bildschirm schlecht ablesen. Für Innenräume reicht seine Helligkeit von knapp 200 cd/m2 aber aus, wenngleich Filme und Fotos nicht übermäßig brillant wirken. Guckt man Filme, muss man das Tablet fest halten: Der stabile Einblickwinkel ist so gering, dass Kontrast und Farben sofort leiden, wenn man das Viewpad zu schräg positioniert. Die Akkulaufzeit des Viewpad 7 war mittelmäßig: Es hielt über sechs Stunden beim WLAN-Surfen und knapp über vier Stunden bei der Video-Wiedergabe durch – viel mehr schaffte auch das Samsung Galaxy Tab nicht: Das iPad ist in dieser Disziplin sehr viel besser.
An das iPad reicht das Viewsonic Viewpad 7nicht heran. Doch wem der mobilere 7-Zoll-Formfaktor ohnehin mehr zusagt, findet im Viewpad eine ordentliche und günstigere Alternative zum Samsung Galaxy Tab.
Der Straßenpreis des Samsung Galaxy Tab liegt nur noch rund 70 Euro über dem des Viewpad 7. Dafür bietet das Samsung-Tablet einen besseren Bildschirm, mehr Speicher und schnelleres WLAN.
t-online.de ShopPCgünstig kaufen
ALLGEMEINE DATEN | |
Hersteller | Viewsonic |
Internetadresse | |
Preis (unverbindliche Preisempfehlung) | 399 Euro |
Hotline | 0821/45057382 |
Garantie des Herstellers | 24 Monate |
TESTERGEBNIS (NOTEN) | |
Ausstattung (22 %) | 2,81 |
Mobilität (20 %) | 2,79 |
Bedienung (15 %) | 2,48 |
Geschwindigkeit (13 %) | 3,52 |
Bildschirm (12 %) | 3,36 |
Multimedia-Funktionen (8 %) | 3,81 |
Umwelt / Gesundheit (5 %) | 1,37 |
Service (5%) | 2,93 |
Testnote | befriedigend (2,83) |
Preis-Leistungs-Urteil | preiswert |
DIE TECHNISCHEN DATEN | |
Prozessor | Qualcomm MSM7x27 (600 MHz) |
Maße (L x B x H) | 18,1 x 11,1 x 1,1 Zentimeter |
Betriebssystem | Android 2.2 |
eingebauter / zusätzlicher Speicherplatz (Art) | 512 MB (Flash) / - |
WLAN / Bluetooth / UMTS / GPS | 802.11g / 2.1+EDR / 7,2 MBit/s / ja |
Anschlüsse | USB, Kartenleser (Micro-SD), Einschub für SIM-Karte, Kamera (2048x1536 Pixel), Internetkamera (640x480 Pixel), Audioausgang, Mikrofon |
Software: installiert / weitere Programme | einiges / viel |
Lieferumfang | Netzteil, Mini-USB-Kabel, Schutztasche, Ohrhörer, Schnellstart-Handbuch |
Lagesensor / Lichtsensor | ja / ja |
Handbuch: deutsch / gedruckt / umfangreich / als PDF | ja / ja / nein / nein |
TESTERGEBNISSE | |
Gewicht (mit Akku) / Gewicht Netzteil | 380 / 140 Gramm |
Akkulaufzeit: Video-Test / WLAN-Test | 4:13 / 6:16 Stunden |
Bedienung über Bildschirm / Bildschirm-Tastatur / Mehrfinger-Gesten / Bildschirm-Technik | ordentlich / ordentlich / ja / kapazitiv |
Spracheingabe / Flugzeugmodus | ja / ja |
E-Mail-Zugang: POP3 / Imap / Exchange | ja / ja / ja |
Dateien an Gerät übertragen / Datensicherung auf PC möglich | nur über Speichermedium / teilweise |
Browser: Geschwindigkeit / mittlere Ladezeit für Webseiten / darstellbare Internetformate / stellt Flash-Elemente dar | 16.3 Punkte / 13,4 Sekunden / 68 Prozent / teilweise |
Startzeit: ausgeschaltet / aus Bereitschaft | 40 / 1 Sekunden |
Video-Wiedergabe in normaler / HD-Auflösung | flüssig / stark ruckelnd |
WLAN-Tempo | 1,0 MBit/s |
Dateien auf Gerät übertragen (700 MB) | 96 Sekunden |
Bildschirm: Diagonale / Auflösung / 16:9-Format | 7,0 Zoll (17,6 Zentimeter) / 800 x 480 Bildpunkte / nein |
Helligkeit / Kontrast / Entspiegelung | 194 cd/m² / 1875:1 / gering |
Abspielbare Video- / Audioformate | 3GP / AAC, OGG, MP3, WAV |
Audioqualität: Frequenzgangabweichung / max. Lautstärke | 6,1 dB(U) / 45 dB(A) |
Anzeigbare Foto- /Text- /e-Book-Formate | BMP, GIF, JPG, PNG / DOC, PDF, PPT, XLS / EPUB, PDF |
Betriebsgeräusch: geringe / hohe Last | 0,0 / 0,0 Sone |
Leistungsaufnahme: Betrieb / Bereitschaft / Aus | 4,2 / 0,0 / 0,0 Watt |
Wärmeentwicklung | 34° Celsius |
Quelle: PC-Welt
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Ganz einfach: Bildschirminhalt als Grafik speichern. zum Video
Internet Explorer 9: Flotter Seiten- aufbau bei voller Sicherheit. mehr
Neues Oberklassen-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display. zum Video