06.09.2010, 11:05 Uhr | dpa, AFP
Texas ermittelt gegen Google. (Archivfoto: dpa) (Quelle: dpa)
Google ist erneut ins Fadenkreuz geraten: Die US-Justiz ermittelt, ob der Suchmaschinen-Riese bestimmte Internetseiten bei seinen Suchergebnissen benachteiligt. Google vermutet, dass Microsoft hinter den Vorwürfen steckt und ist sich keiner Schuld bewusst.
Die Generalstaatsanwaltschaft des US-Staates Texas überprüft, ob Google bestimmte Internetseiten bei der Darstellung von Suchergebnissen benachteiligt. Google sei sich keiner Schuld bewusst, ließ Hausjurist Don Harrison am Freitag in einem Firmenblog wissen. Die Rangfolge von Internetseiten richte sich schlicht nach deren Relevanz. "An uns ist kürzlich die Staatsanwaltschaft von Texas herangetreten, die die Position von Google bei den Wettbewerbsrechten untersucht", schrieb Harrison. Er zeigte sich überzeugt, alle Fragen der Behörden beantworten zu können, "weil wir überzeugt sind, dass Google im besten Interesse seiner Nutzer handelt".
Nach mehreren Beschwerden von Wettbewerbern untersucht die US-Justiz nun die Reihenfolge der Suchtreffer bei Google. Konkret hatten sich mehrere Unternehmen beschwert, dass sie in den Suchergebnissen zu weit unten auftauchten. Google-Jurist Harrison zeigte Verbindungen der Firmen zu Microsoft auf. Microsoft ist spätestens seit der Verbrüderung mit Yahoo der schärfste Rivale von Google im lukrativen Suchmaschinen-Geschäft. Wettbewerber des US-Internetriesen beschweren sich immer wieder, dass ihre Internetseiten in der Trefferliste von Google erst sehr weit unten gezeigt werden. Dadurch würden ihre Marktchancen verringert. Auch die EU-Kommission prüft bereits derartige Beschwerden gegen Google.
Quelle: AFP , dpa
Vielsurfer schrieb:
am 22. September 2010 um 15:00:06
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Wer jetzt glaubt das Microsoft
der grosse Saubermann in der Branche ist, irrt gewaltig. Beit jedem Download von MS Update wird das System
nach nicht registrierter MS-Software durchsucht. Alle Internet Dienstleiter manipulieren um an für Sie interessante Informationen zu kommen. Wenn das mal alles untereinander vernetzt ist (nur ein Zeitfrage) ist jedes Geschäft, jeder Bürger durchsichtig wie Glas. BIG BROTHER IS WATCHING YOU !
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Acta schrieb:
am 22. September 2010 um 14:27:15
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Egaö
Mein güte... die bieten den Dienst kostenlos an... auf Ihrer eigenen Website... da kann es also anderen Leuten scheiß egal sein wo
und an welcher Stelle die dort zu finden sind.
Wems nicht passt, der muss ja auch kein google nutzen.
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Borusse schrieb:
am 6. September 2010 um 18:40:25
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zu weit unten
Aber es können auch nicht alle auf den ersten zehn Plätzen stehen
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