12.05.2011, 11:33 Uhr | Andreas Lerg
Massenklage gegen über 23.000 Filmpiraten. (Foto: imago)
Die US-Filmindustrie startet die bisher größte Massenklage gegen über 23.000 Filesharer. Diese hatten den Film "The Expendables" mit Sylvester Stallone herunter geladen. Durch einen Gerichtsbeschluss mussten die Internet-Provider die Adressen der Nutzer preis geben. Doch die Filmindustrie will insgesamt von 140.000 Nutzern Schadenersatz verlangen.
Nachdem ein US-Gericht zunächst die Herausgabe der mit den IP-Adressen verknüpften Identitäten von 23.322 Filesharern verfügt hat, können diese für den illegalen Download des Films "The Expendables" belangt werden. Wie das US-Technologiemagazin Wired berichtet, betreibt die US Copyright Group im Auftrag der Rechteinhaber das Verfahren gegen die Bittorrent-Nutzer. Insgesamt sollen in den USA 140.000 Bittorrent-Nutzer zur Rechenschaft gezogen werden.
Dass jeder der über 23.000 Nutzer einzeln verklagt und verurteilt wird, ist unwahrscheinlich. Es ist davon auszugehen, dass ihnen von den Rechteinhabern ein Vergleich in Form der Zahlung von Schadenersatz von mehreren tausend Dollar angeboten wird. In der Vergangenheit gab es nur zwei Fälle, in denen Filesharer tatsächlich in den USA von einem Gericht verurteilt wurden. Das war zum einen Jammie Thomas Rasset, die wegen 24 per Tauschbörse verbreiteten Musikstücken zur Zahlung von 1,5 Millionen Dollar verurteilt wurde. Der Student Joel Tennenbaum soll etwas über 67.000 Dollar zahlen. Er hatte 30 Musikstücke per Filesharing verbreitet. In beiden Fällen stehen die letztinstanzlichen Urteile noch aus.
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Dass Schadenersatzprozessen gegen Filmpiraten erfolgversprechend sind, hat auch die Pornofim-Branche in den USA erkannt. Derzeit strengt diese eine vergleichbare Klage gegen circa 16.000 Filmpiraten an, die diverse Pornofilme per Filesharing heruntergeladen haben sollen. Hier steht aber die Entscheidung, ob die Provider die Identität preisgeben müssen, noch aus.
Andreas Lerg
Teufel schrieb:
am 13. Mai 2011 um 12:19:50
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Fakt is einfach, das net der sharer selbst, sondern die Industrie die medien in umlauf bringt. eine kommt auf nen relesetracker und erst
dann beginnt die eigentliche verteilung quer durchs netz. firmen wie OVH (Frankreich) und IWeb (Kanada) verdienen sich mit ihren server dumm und dämlich and den sharern (sog. Root, Flux). dazu kommen die vielen seiten die ebenfalls server brauchen. sharer hatlen d. wirtschaft: mieten server , kaufen zubehör, schnelle Leitungen kosten auch......
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Teufel schrieb:
am 13. Mai 2011 um 12:14:21
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so wird verdient (1)
...ein Abmahnanwalt läd das Medium und hält es online bist die User fertig sind mit ziehen. Genaugenommen verbeitet
dieser damit das File. Der Anwalt selbst bekommt bei Rip des Files von der Industrie, diese bieten ihr neuen Projecte quasi selbst als an. Meist in schlechtere Quali und als "Cam.Rip" ausgewiesen. Dann wird abgezockt. Bei Software/Games sind es meist interne mitarbeiter die klauen und es den relesegroups zur verfüg stellen. dann erfolgt "nur" noch das cracken und on gehts
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christian w schrieb:
am 12. Mai 2011 um 20:42:39
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Filme
man kann gekaufte CDs auch wieder verkaufen, z.B. bei amazon ( ohne Werbung machen zu wollen). In den USA ist das Gang und Gäbe. Damit
wird der Preis noch einmal verbilligt.
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