06.07.2010, 10:01 Uhr | t-online.de mit Material von AP
Hacker-Angriff auf die USA gibt Rätsel auf (Bild: stock.xchng).
Ein massiver Hacker-Angriff vor einem Jahr auf Regierungs-Webseiten in den USA und Südkorea gibt den Ermittlern immer noch Rätsel auf. Bisher konnten die Spezialisten nur ausschließen, dass nicht wie zunächst kolportiert Nordkorea hinter den Angriffen steckte. Was die möglichen Täter und ihr Motiv angeht, tappen die Sicherheitsbehörden nach wie vor im Dunkeln. Die Hacker hatten ihre Spuren so gut verwischt, dass nicht einmal die besten Experten der amerikanischen Sicherheitsbehörden ihnen bisher auf die Schliche kommen konnten. Vermutlich werde nie festgestellt werden können, wer die Denial-of-Service-Attacke ausgeführt habe, hieß es aus Washingtoner Sicherheitskreisen.
In den Tagen nach dem schnellen und großangelegten Angriff galt zunächst als gesichert, dass die Hacker im Auftrag des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Il gehandelt hätten. So fanden die Ermittler in bei dem Angriff verwendetem Code Kommentare in koreanischer Sprache. Auch der Zeitpunkt des Angriffs gab Anlass zur Spekulationen: Weil der Schlag gegen die Server der amerikanischen Behörden am 4. Juli erfolgte, glaubten viele Beobachter an einen politisch motivierten Warnschuss der Nordkoreaner pünktlich zum US-Nationalfeiertag. Nun heißt es in Washington, dass es jedoch keine schlüssigen Beweise für einen Angriff aus Nordkorea gebe.
Sicher ist bislang nur, dass der Angriff die Handschrift professioneller Hacker trug. In Vorbereitung auf den Angriff hatten die Hintermänner ähnlich wie normale Online-Kriminelle auch Schadcode verteilt und so insgesamt 60.000 Computer infiziert und in ein Botnetz eingegliedert. Über vier Länder verteilt installierte die Truppe schließlich insgesamt neun Kontrollserver, um dieses Botnetz zu steuern. Damit griffen sie dann insgesamt 43 Internet-Seiten in den USA an, indem sie die Server der Seiten mit unzähligen Anfragen in kürzester Zeit einfach überlasteten. Betroffen waren davon in den USA die des Finanz- und Außenministeriums, der Handelskommission, des Weißen Hauses und des Heimatschutzministeriums. Auch die Internet-Seiten der Börse in New York, des Radio-Senders Voice of America, des Post-Unternehmens US-Mail sowie die US-Seiten von Amazon und Yahoo wurden in Mitleidenschaft gezogen. Auch in Südkorea waren zur Regierung gehörende Websites Ziel der Angriffe.
Besonders gefährlich war dieser Angriff nicht, nach einigen Stunden waren alle betroffenen Seiten wieder normal erreichbar. Dennoch betrachten Experten die Attacke als Warnschuss. Sorge bereitet den Behörden dabei, wie leicht ein solcher Angriff durchgeführt werden kann. Ein solcher Angriff auf wichtige Systeme der Infrastruktur wie etwa die Zentralrechner des Internets könnte einen erheblichen Schaden anrichten. Zumal nach wie vor der Verdacht besteht, das Länder wie Nordkorea über Abteilungen von Elite-Hackern verfügen, die jederzeit zum virtuellen Angriff gerüstet sind. "Es gibt etliche Geheimdienste, die ihre Möglichkeiten im Internet ausbauen", erklärt der früheren General Wesley Clark. "Ich würde das Potenzial von Nordkorea nicht unterschätzen."
Quelle: t-online.de , AP
Synapse74 schrieb:
am 8. Juli 2010 um 09:19:52
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Hacker-Angriff auf US-Regierung
vermutlich ganz einfach: ein Vorwand um die Achse des Bösen bis Korea zu ziehen...
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Meier2 schrieb:
am 8. Juli 2010 um 09:17:33
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US-Regierung gibt Rätsel auf
ausgerechnet die US Regierung wundert sich? die USA spionieren+hacken doch auch
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Astor schrieb:
am 7. Juli 2010 um 10:02:07
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ja ja
ja ja die amis ein großen mund nichts dahinter die haben doch vor sich selber angst immer wenn sie im spiegel schaun schrein sie los
wir werden an gegriffen
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