von Christian Fenselau und Jörg Hofmann
Längst nicht alles, was in Windows drinsteckt, ist nützlich. Microsoft hat seinem Betriebssystem eine ganze Reihe von Zusatzprogrammen aufgeschnürt. Auf den ersten Blick lassen sie das Gesamtpaket hochwertiger erscheinen. Doch auf den meisten PC bleiben viele der zusätzlichen Anwendungen ungenutzt und fressen so Platz auf der Festplatte und teils im Arbeitsspeicher. Wir nennen die überflüssigen Windows-Draufgaben beim Namen und zeigen, wie Sie sie loswerden.
Spielen Sie Internet-Reversi? Womöglich kennen Sie es gar nicht. Den meisten Windows-Nutzern geht es ebenso. Und was ist mit Paint, Movie Maker und dem Windows-Journal? Sicher - alle Programme haben ihre Fans, doch bei Millionen von Computernutzern sind sie installiert, ohne einmal verwendet worden zu sein. Wer keinen Touchscreen besitzt, nicht faxt, mit Videoschnitt nichts am Hut hat oder seine Digitalfotos lieber mit einer modernen Bildbearbeitung aufhübscht, kann auf viele Programme getrost verzichten.
Einigen der Windows-Draufgaben wie dem Zeicheneditor wird kaum jemand nachweinen, andere sind hingegen extrem umstritten. Speziell beim Thema Internet Explorer spalten sich die Lager in Befürworter und Gegner, die stattdessen benutzen Mozilla Firefox und Co. Auch der mitgelieferte Media Player birgt Konfliktstoff, viele Windows-Anwender benutzen ihn aus Prinzip nicht und verwenden alternative Abspieler für Bild und Ton. Auch das alte XP-Mailprogramm Outlook Express war umstritten, einen Mail-Client für Windows 7 müssen Nutzer bei Bedarf nachinstallieren. Windows Live Mail und weitere ehemalige Draufgaben sind in Windows 7 nicht mehr vorinstalliert, sondern nur über den Zusatzdownload Windows Live Essentials erhältlich. Viele der Anwendungen sind leistungsfähiger als ihre Vorgänger, beispielsweise der Movie Maker.
Allerdings fehlt in Windows Vista und Windows 7 eine Deinstallations-Möglichkeit für vorinstallierte Software, die es in Windows XP noch gab. Sie müssen also schon bei der Installation des Systems die jeweiligen Komponenten aussperren. Nachträglich lassen sich Programme wie Media Player und Internet Explorer nicht völlig entfernen, immerhin aber über die Systemsteuerung ausblenden. Die einzelnen Dateien verbleiben auf der Festplatte. Die tun aber nicht weh, weil sie das System nicht verlangsamen und verschwindend wenig Speicherplatz belegen.
Microsoft hat bei Windows 7 ganz bewusst auf wichtige Funktionen verzichtet. Mit wenig Aufwand lassen Sie sich jedoch nachträglich installieren. zum Video
Trotzdem installiert auch Windows 7 Anwendungen, die nicht jeder benötigt. Die Tablet-PC-Komponenten sind zum Beispiel auf einem PC ohne Touchscreen fehl am Platz. Der DVD-Maker ist ein weiteres Beispiel. Beim Kauf von DVD-Brennern liegt üblicherweise ein abgespecktes Brennprogramm dabei, das mehr kann als die Windows-Zugabe. Wer mehr Brenn-Optionen wünscht, wird ohnehin um ein ausgewachsenes Brenntool wie zum Beispiel Nero kaum herumkommen.
Insbesondere in Windows XP hortete Microsoft regelrecht fragile und veraltete Software. Ohne Verwendungsaufgabe liegen diese Programme tief unten im Systemkeller. Prominentes Beispiel für eine Programmleiche ist Dr. Watson. Das Diagnosewerkzeug wird aktiv, sobald irgendein Programm zusammengebrochen ist. Diese Aufgabe übernimmt neuerdings die Fehlerberichterstattung, weshalb Microsoft seinen greisen Hausarzt mit Windows Vista in den Ruhestand schickte. In Windows XP notierte Dr. Watson seine Beobachtungen fleißig in der Endlosliste drwtsn32.log. Sie können ihn nur stoppen, indem Sie Dr. Watson die Praxislizenz entziehen.
Video-Ratgeber rund um Windows finden Sie auf der Computer-Video-Seite. Dort zeigen wir Ihnen unter anderem, wie Sie Windows XP auf Windows-7-Niveau hieven, die Desktop-Suche optimal nutzen und die Festplatte optimieren.
von Christian Fenselau und Jörg Hofmann
Tomm schrieb:
am 9. Februar 2012 um 20:14:17
(28)
(4)
Was in Windows niemand braucht
Windows-8 ist im Anmarsch.
Also Windows-7 jetzt richtig schlechtmachen, damit das Volk Win-8 kauft. Ist bei
jedem neuen Betriebssystem dasselbe...
Demnächst wieder tüchtig Lob für Win-8 un dnoch etwas Antiquariat für 7, so lassen sich wieder PC-Zeitschriften verkaufen. Das Rad muss am Laufen gehalten werden!
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User schrieb:
am 9. Februar 2012 um 18:57:48
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Überflüssige Programme
Da wir ja bei Mann schießt auf Fuchs und erschießt seine Frau, nicht zu Zuge kommen, kann ich nur sagen, der
hätte lieber den Autor dieses Artikels erschießen sollen. So ein dämlicher Beitrag. der alle paar Wochen ins Winterloch geschmissen wird.
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Kaffeetante schrieb:
am 9. Februar 2012 um 18:42:36
(27)
(5)
Früher besser?
Man brauchte Rechnerpower von nur drei C64, um den Mondflug zu ermöglichen. Jedes neue Windows frißt immer mehr Systemressourcen ...
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