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TFT-Bildschirme Blickwinkel (Betrachtungswinkel)

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TFT-Bildschirme: Der Blickwinkel (Betrachtungswinkel)

21.06.2010, 16:41 Uhr | EK. (tb)/t-online.de

Helligkeit, Kontrast, Auflösung sind wichtige Aspekte beim Kauf eines TFT-Bildschirms. Allzu häufig jedoch wird dem Blickwinkel oder Betrachtungswinkel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Der TFT-Bildschirme Blickwinkel oder Betrachtungswinkel beschreibt den seitlichen Blickwinkel, von aus man noch ohne Verzerrung oder Bildveränderung auf den Monitor blicken kann. Viele Käufer halten diese Wert für unwichtig, sitzen sie doch in der Regel allein frontal vor dem Bildschirm. Doch es gibt Situationen, in denen man froh ist, auch zu zweit oder zu dritt alle Details auf dem Monitor zu erkennen.

TFT-Bildschirme Blickwinkel und Betrachtungswinkel: Display von der Seite

Ein Großteil der angebotenen Monitore im Handel sind preiswerte TFT-Bildschirme. Blickwinkel bzw. Betrachtungswinkel sind bei diesen Geräten meist ausgesprochen klein. Die Werte betragen oft nur 140°. Hochwertigere Displays weisen Betrachtungswinkel von 160° und mehr auf, in der Spitzenklasse werden bei TFT-Bildschirmen Blickwinkel bzw. Betrachtungswinkel von bis zu 178° erreicht. Diese Geräte werden meistens von professionellen Nutzern, von Grafikern oder Architekten gekauft. Sie sitzen häufig gemeinsam mit Kunden oder Mitarbeitern vor dem Bildschirm. Kontrast und Helligkeit, aber auch Farben sollten dann auch bei schräger Sichtweise möglichst unverändert bleiben.

TFT-Bildschirme: maximale Blickwinkel

Der Laie kennt den Blickwinkel am ehesten vom Display seiner Kamera her. Hier haben viele bereits die Erfahrung gemacht, dass man bei seitlicher Draufsicht nicht mehr viel erkennt. Im Vergleich zu Röhrenmonitoren weisen TFT-Bildschirme sehr große Blickwinkel auf. An der Stelle, an der der Kontrast deutlich abfällt, ist die Grenze des Blickwinkels. Der maximale Blickwinkel oder Betrachtungswinkel berechnet sich aus dem Verhältnis des Kontrasts bei senkrechtem Blick und dem aus einem Seitenwinkel heraus. Beträgt der Kontrast lediglich noch 20%, ist an dieser Stelle der maximale Blickwinkel erreicht. Standard ist mittlerweile aber ein Kontrastverhältnis von 10:1. Bei einem Kontrast von 5:1 werden Farben nämlich bereits nicht mehr richtig dargestellt. Die Darstellung wirkt dann auch bereits leicht verzerrt.


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EK. (tb)/t-online.de  

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