20.04.2010, 15:50 Uhr | dpa
Funktionsweise eines Botnetzes: Shädlinge kapern Computer, der Betreiber verkauft das Netzwerk an weitere Online-Kriminelle wie etwa Spamversender. (Quelle: t-online.de)
In der Verbreitung von Computerschädlingen nimmt Deutschland im europäischen Vergleich eine traurige Spitzenposition ein. Insgesamt wurden einer aktuellen Studie zufolge im Jahr 2009 zwölf Prozent der in Europa kursierenden Schadsoftware von deutschen Rechnern aus aktiv verbreitet. Deutschland liegt damit noch deutlich vor Großbritannien (9 Prozent) und Russland (8 Prozent). Auch bei den sogenannten Botnetzen, die meist für die massenweise Aussendung von Spam-Mails genutzt werden, liegt Deutschland mit einem Anteil von 14 Prozent deutlich an der Spitze, heißt es in dem aktuellen Sicherheits-Report des Antiviren-Experten Symantec.
Die zehn größten Botnetze steuern mindestens fünf Millionen gekaperte Rechner. Von den täglich 107 Milliarden in Umlauf gebrachten Spam-Mails stammten 85 Prozent aus diesen Botnetzen, hieß es. In Großbritannien wurden von den Kriminellen dagegen Angriffe mit gefälschten Websites bevorzugt. Hier wurden die Briten Spitzenreiter und lösten damit die Ukraine ab, die noch ein Jahr zuvor den ersten Platz einnahm. Attacken über infizierte Seiten in Adobes PDF-Format waren dabei unter den Kriminellen besonders beliebt: Ganze 49 Prozent aller Web-basierten Angriffe erfolgten über infizierte PDF-Viewer.
Die Spezialisten von Symantec haben zudem einen Zusammenhang der kriminellen Computer-Aktivitäten mit der Verbreitung ausgebauter Breitband-Netze ausgemacht. Deutschland habe eine gut ausgebaute Internet-Infrastruktur mit der europaweit höchsten Anzahl von Breitband-Nutzern, heißt es in dem Report.
Länder wie Brasilien, Vietnam und Russland, in denen derzeit ein schnelles Breitband erst aufgebaut wird, rückten bei der Verbreitung von Schadcode allerdings deutlich auf. Hier könnten die Angreifer darauf hoffen, noch auf viele unbedarfte und unerfahrene Nutzer zu treffen, die sich vergleichsweise leicht betrügen lassen. Möglicherweise verlagerten die Kriminellen ihre Aktivitäten aber auch in solche Regionen, um dem verschärften Vorgehen der Regierungen in den Industriestaaten auszuweichen, schätzen die Experten.
Symantec, Hersteller von Antivirensoftware, bringt seinen Sicherheitsreport (Symantec Internet Security Threat Report) einmal im Jahr heraus. Für die Studie werten die Spezialisten unter anderem Daten aus, die das Unternehmen mit Millionen von Internetsensoren erhebt. Das Unternehmen überwacht zudem gezielt die Kommunikation von Hackern und legt eigene "Honeypots" aus - das sind vermeintlich ungesicherte Rechner, die als Köder Angreifer anlocken sollen, damit deren Schadcode schnell analysiert werden kann.
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dpa
C47 schrieb:
am 22. April 2010 um 13:10:05
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Schutz
Warum es für Mac so wenige Attacken gibt ist ja auch logisch ;) warum sollte man für ein Betriebsystem was weniger häufig benutzt
wird Viren entwickeln.
Das hat schon alles einen Grund warum Windows System so oft angegriffen werden.
Meistbenutztes Betriebssystem Weltweit.
Ich benutze es schon seit dem ich meinen ersten PC hatte das war einer mit 98 und da ich nie wirklich starke Probleme mit hatte bin ich dort geblieben.
Auch die Anwendungen die ich dort ausführe werden nicht unter Mac laufen.
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Helmut schrieb:
am 22. April 2010 um 12:29:23
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Computerschädlinge
Ich schreibe es noch einmal: Auf Apple-Rechner umsteigen. Ich arbeite seit 20 Jahren als Grafiker damit und habe noch nie
Probleme mit Schadsoftware oder Viren gehabt. Selbst nach 6 Jahren Betriebszugehörigkeit mit iMac am Arbeitsplatz, der mit PC´s und Server vernetzt ist. Von meinen Kollegen, die mit PC´s arbeiten, spreche ich jetzt lieber nicht...Wie gesagt- 100%tige Sicherheit gibt es nicht, aber MAC/OS ist das momentan stabilste Betriebssystem.
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C47 schrieb:
am 22. April 2010 um 10:30:51
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Schutz
Die Firewall vom Router und die in Windows 7 Intregriert ist reicht vollkommen aus.
Dazu halt dann noch ein Spyware programm wie
Spybot und die kostenlose Avira vers. und zack ist der Rechner geschützt.Da in der Avira PE genau das gleiche ist wie wenn man 2 kostenlose installiert man muss halt wissen was man braucht. ;)
Arbeite somit schon ganze 5Jahre bisher keine Probleme.
Doch man sollte aufpassen welche Ports man freischalten im Router falls man es muss.
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