06.10.2011, 17:10 Uhr | dpa-AFX
Der Apple-Gründer Steve Jobs ist tot. Als einer der größten Visionäre des Computerzeitalters wird er jedoch noch lange im Gedächtnis bleiben. Mit Mac, iPod, und iPhone veränderte Jobs nicht nur die Computerwelt, sondern revolutionierte auch die Art, wie Menschen kommunizieren, wie sie Musik hören oder welche Filme sie sich ansehen. Als Konzernchef mit Weitsicht feierte er bei Apple und dem Animationsstudio Pixar beeindruckende Erfolge, musste jedoch auch Rückschläge hinnehmen. Wir zeigen Ihnen Steve Jobs größte Erfolge und seine sieben Flops – ein Rückblick auf das bewegte Leben eines Getriebenen.
1976 gründete Steve Jobs gemeinsam mit Steve Wozniak und Ronald Wayne Apple in der Garage seiner Eltern. Während Wayne nach zwei Wochen kalte Füße bekam und wieder ausstieg, machten Wozniak und Jobs weiter und entwarfen ihren ersten Verkaufsschlager, den Apple I. Mit den Einkünften finanzierten sie die Entwicklung des Apple II, eines der ersten Computer mit farbiger Grafik. Dem folgten später die Computer Apple Lisa und Apple Macintosh, die erstmals eine Benutzeroberfläche auf Basis der selben, bis heute verwendeten Kombination aus einem zugrundeliegenden Desktop und Fenstern basiert. Diese Oberfläche hatte Jobs vom legendären kalifornischen Forschungszentrum Xerox PARC übernommen, dessen Potential von den Xerox-Bossen in New York nicht erkannt worden war. Jobs ist damit zu einem großen Teil für die Art verantwortlich, in der wir bisher bis heute mit unseren Computern umgehen.
Anfang der Achtziger Jahre verlor Jobs jedoch seine Stelle bei Apple nach einem internen Machtkampf mit dem damaligen Geschäftsführer John Sculley. Noch im Jahr seines Rauswurfs gründete Jobs mit NeXT ein neues Computer-Unternehmen. Das Unternehmen entwickelte mit dem NeXT Computer einen der fortschrittlichsten Rechner seiner Zeit, sein Betriebssystem NeXTStep bildete später die Grundlage für Mac OS X, das sehr erfolgreiche Betriebssystem moderner Apple-Computer. Doch ein wirtschaftlicher Erfolg wurde das Gerät nie, es war schlicht zu teuer. Für Jobs ging die Geschichte trotzdem gut aus: Um sich die Technologie zu sichern, kaufte Apple NeXT auf – und Jobs wurde wieder leitender Angestellter.
Sie sehen ihn in einer Reihe mit Thomas Edison oder Henry Ford. zum Video
Bei seiner Rückkehr zu Apple fand Jobs das von ihm gegründete Unternehmen in einer misslichen Lage vor. Von der Konkurrenz bedrängt und am Markt mit seinen Produkten wenig erfolgreich galt das Unternehmen als Übernahmekandidat. Als erstes begann Jobs mit einem Umbau der Produktpalette: iMac und danach das iBook kamen auf den Markt, die sich vor allem durch ihr damals unübliches buntes Design von der Konkurrenz abheben konnten und sich millionenfach verkauften. Später entwickelte Apple unter Jobs Ägide mit dem Musikplayer iPod, das iPhone und das iPad sehr populäre und profitable Produkte und erweiterte mit Mac und MacBook den Marktanteil von Apple im PC-Bereich. Mittlerweile ist das von Steve Jobs gegründete Unternehmen eines der profitabelsten der Welt.
Quelle: dpa-AFX
Musiker schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 21:04:20
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Trauer
Ich bin nur sehr traurig! Sein Tod erinnert mich an den von Mozart...Was hätten sie der Welt noch für Impulse gegeben, wenn sie
hätten länger leben dürfen? Aber Steve wird im Bewusstsein und Herzen Vieler bleiben. So long...
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Flo schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 20:44:11
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Genialer Mann
Bin kein Apfel Fan und werde mir auch keine Apfel Produkte kaufen. Gegen die Person Steve Jobs und seine Ideen kann man nichts
sagen. Seine Vison haben nicht nur Apfel Produkte beeinflusst sondern den ganzen Markt. Es scheint aber immer wieder so zu sein das geniale Person viel zu Früh die Welt verlassen. Wir hätten sicher noch viele neue geniale Visonen von dem Mann erwarten können.
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Vati-Windowsuser schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 20:27:49
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einen Visionär verlohr die Welt
Beleidigungen sind von Windowsusern hier nicht angebracht!
Steve war ein großer Visionär und er hat die
digitale Welt verändert.Ob nun eine Apple-Software oder eine andere in den Geräten werkelt oder von welchen so ein Produkt mal vor Jahren vorgestellt wurde ist egal er hat diese zur Marktreife geführt.Nur von solchen Visionären können alle Mensche profitieren.
Ich persönlich hab keine Apple-Geräte,kein Smartphone,kein MP3 Player etc. aber ich schätze diese geistige Weitsicht.
Ruhe in Frieden
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