07.02.2011, 15:06 Uhr
Fast ein Drittel der Internetnutzer in der EU war 2010 von einem Computervirus betroffen. (Quelle: imago)
Jeder fünfte deutsche Internetnutzer ärgerte sich 2010 mit einem Computervirus herum. Das sind immerhin 11,1 Millionen Deutsche. Damit stehen die deutschen Surfer relativ gut da. Bulgarische Surfer sind weit weniger sorglos - mehr als jeder zweite ist dort Opfer von solchen Hackerangriffen geworden. Doch auch im gesamteuropäischen Vergleich kommen die Deutschen gut weg: Gut ein Drittel der Internetnutzer in der EU hatte mit Computerviren, Trojanern und anderen Schadprogrammen auf dem eigenen PC zu kämpfen. Das ergibt sich aus am Montag in Luxemburg veröffentlichten Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat.
Deutschland steht mit 22 Prozent von Viren und anderen Schädlingen betroffenen Nutzern im EU-weiten Vergleich auf der sicheren Seite. Weniger Vorfälle gab es lediglich in Österreich (14 Prozent), Irland (15 Prozent) und Finnland (20 Prozent). Am meisten mit Computerschädlingen zu kämpfen hatten die Internetnutzer in Bulgarien (58 Prozent), Malta (50 Prozent), der Slowakei (47 Prozent), Ungarn (46 Prozent) und Italien (45 Prozent).
In vier Prozent der Fälle registrierten die europäischen Nutzer zudem eine Verletzung der Privatsphäre im Internet. Dazu zählte etwa der Missbrauch persönlicher Daten wie Fotos, die die Nutzer in einem sozialen Netzwerk wie Facebook hochgeladen hatten. In Deutschland waren hiervon zwei Prozent betroffen. Drei Prozent der Nutzer sowohl in der EU wie in Deutschland beklagten finanzielle Verluste durch Machenschaften wie "Phishing" oder "Pharming". Dabei werden etwa Bankkunden von Kriminellen auf gefälschte Seiten umgelenkt, wo sie ihre Zugangs-Daten eingeben sollen.
84 Prozent der Internetnutzer in den 27 EU-Staaten haben nach Angaben von Eurostat Sicherheitssoftware oder andere Vorkehrungen wie Firewalls und Spamfliter verwendet, um ihre privaten Computer und Dateien zu schützen. Am vorsichtigsten waren demnach die Niederländer mit 96 Prozent, gefolgt von Luxemburg, Malta und Finnland mit je 91 Prozent. Deutschland lag mit 88 Prozent noch oben dabei. Eher nachlässig waren die Internetnutzer in Lettland (62 Prozent Schutzvorkehrungen), Rumänien (64 Prozent) und Estland (65 Prozent).
Kinderschutzsoftware installiert hatten 2010 nur 14 Prozent der europäischen Internetnutzer, in deren Haushalt auch Kinder leben. Deutschland lag mit zwölf Prozent noch unter dem Durchschnitt. Fünf Prozent der Nutzer aus Haushalten mit Kindern berichteten von Vorfällen, in denen diese auf ungeeignete Seiten zugriffen oder bei denen es zu Internetkontakten mit "potenziell gefährlichen Personen" kam. In Deutschland waren dies vier Prozent.
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Am vorsichtigsten waren die Nutzer in Luxemburg und Slowenien mit jeweils 25 Prozent sowie in Frankreich mit 24 Prozent. Am nachlässigsten gingen mit diesem Thema die Nutzer in Bulgarien um: Nur zwei Prozent verwendeten Kinderschutzfilter. In Rumänien und der Slowakei waren es nach den Angaben von Eurostat jeweils drei Prozent.
Quelle: AFP , dpa , dapd
Harry schrieb:
am 24. Februar 2011 um 11:01:07
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Hacker -Bekämpfung
Viele Menschen können den PC anschalten zum Briefe schreiben und mal zu schauen was in der Welt los ist. Von solchen
raffinierten Eindringlingen
haben viele wenig Ahnung. Finanzielle Schäden sind dadurch gravierend hoch. Es ist gut wenn staatlich dagegen vorgegangen wird, um viele einfache Leute zu schützen. Die Angst vor Internetbanking u. vieles mehr nimmt zu.
Die moderne Zeit der Technik erzeugt gleichzeitig krimminelle Energien.
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TomTi schrieb:
am 9. Februar 2011 um 13:26:25
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Sicherheit im Netz
Safety first! Sollte eine Maxime sein, ist sie aber nicht! Viele User dödeln und daddeln ohne entsprechenden Schutz im
Netz umher. Die Betätigung in Communities ist ein weiteres Leck. Dann kommt noch das Sammler-Verhalten vieler User dazu, die Downloaden wie die Hamster: alles meins! Hier gehört eine Sensibilisierung und vernünftige Aufklärung der User her. Den Kids wird sowas in der Schule beigebracht. Und . Jeder rennt regelmässig zum Arzt und sorgt vor. Beim S3X wird auch verhütet! Just think
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innotronixs schrieb:
am 8. Februar 2011 um 21:31:48
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Könnte passen
Zahlreiche Computer, die ich zur Reparatur bei mir hatte, waren software-technisch in einem fragwürdigen Zustand. Schutz- und
Virensoftware war entweder nicht vorhanden oder seit Jahren nicht mehr aktualisiert worden. Entsprechend waren zahlreiche Viren und Trojaner drauf. Die User haben größtenteils kein Problembewußtsein oder meinen sie hätten die Sache im Griff. Leider ist das Gegenteil der Fall oder und an der Beratung wird gespart bis nichts mehr geht und die Urlaubsfotos weg sind.
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