23.08.2011, 09:19 Uhr | Andreas Lerg
Ein neuer Trojaner spioniert Smartphone-Besitzer aus. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Smartphones rücken immer stärker in den Fokus von Online-Kriminellen: Die Zahl der Schadprogramme für mobile Betriebssysteme wächst rasant. Das meldet der US-amerikanische Antivirenspezialist McAfee. Zudem werden Viren-Attacken immer raffinierter, sodass diese länger unentdeckt bleiben. Vor allem die Angriffe auf das Smartphone-Betriebssystem Google Android nehmen laut den Sicherheits-Experten rapide zu. So stieg die Zahl der für Android programmierten Viren und Schadprogramme im vergangenen Vierteljahr um 76 Prozent an.
"Dieses Jahr haben wir eine rekordverdächtige Zahl an Schädlingen vor allem für mobile Geräte festgestellt. Es besteht ein direkter Zusammenhang mit der Popularität der Geräte", erklärt Vincent Weafer, stellvertretender Leiter der McAfee Security Labs. Google Android hat als mobiles Betriebssystem den größten Marktanteil, da die Geräte vieler Hersteller auf das Google-Betriebssystem setzen. Zudem bietet Google einen offenen Zugang zum Android-Marketplace. Neue Programme für Smartphones sind binnen weniger Stunden ohne vorherige Prüfung verfügbar und können von Nutzern herunter geladen werden. Damit können Angreifer in Apps eingebetteten Schadcode relativ leicht verbreiten.
Apple wird oft für seine rigiden Kriterien bei der Prüfung und Zulassung von Apps kritisiert. Aber diese Vorgehensweise macht es Angreifern deutlich schwerer, iPhone Apps mit gefährlichen Funktionen in Umlauf zu bringen.
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Dass Online-Kriminelle sich immer mehr auf Smartphones einschießen, liegt auch daran, dass immer Menschen viele sensible Daten auf ihrem Smartphone speichern. Neben private Kontakten oder Terminen sind dies auch Geschäftsdaten. Zudem nimmt auch das mobile Online-Banking zu, sodass die Angreifer auch hoffen können, Bankzugangsdaten und mobile TAN zu erbeuten.
Ein weiterer Grund: Für den Computer gibt es längst wirksame Abwehr- und Schutzprogramme gegen Viren, Trojaner und Hacker-Angriffe. Auf Mobiltelefonen ist das Angebot an Sicherheitssoftware dagegen noch ausbaufähig. Zudem mangelt es bei vielen Nutzern bislang am Bewusstsein, dass auch ihr Smartphone bedroht sein könnte. Angreifer können grundsätzlich jede erdenkliche App mit Schadcode infizieren – vom Kalender über SMS-Funktionen bis hin zu beliebten Spielen wie Angry Birds, für das dann beispielsweise gefälschte Updates in Umlauf gebracht werden.
McAfee betont, dass auch Apples wachsende Popularität die Online-Kriminellen auf den Plan ruft. Denn auch die Zahl der Schadprogramme für Mac OS X steigt laut den Sicherheits-Experten an. Mittlerweile gibt es auch gefälschte Antivirensoftware für Mac-Systeme. Weiterhin melden die Experten einen deutlichen Anstieg bei Rootkits. Damit werden Schadfunktionen tief im System versteckt, so dass sie schwerer zu entdecken und vernichten ist. Prominentestes Beispiel ist der Stuxnet-Wurm.
Im ersten Halbjahr 2011 hat McAfee über zwölf Millionen neuen Schädlinge identifiziert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stellt dies einen nie in einem solchen Zeitraum gemessenen Anstieg um 22 Prozent dar. Insgesamt hat das Unternehmen über die Jahre 65 Millionen Computerschädlinge gesammelt und rechnet mit einem Anstieg auf 75 Millionen bis Ende des Jahres 2011.
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Andreas Lerg
Wolfgang schrieb:
am 23. August 2011 um 22:50:23
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Smartphone
Nichts gegen die Nutzer von Smartphone´s, doch ob so ein Ding für den großteil der Nutzer Sinn macht? Ich bezweifel es. Hab mir
aus Neugier auch mal so ein Ding zugelegt, doch nach einiger Zeit wieder zu einem "normalen Tel." zurückgegriffen, da ich mit diesem die Funktionen Telefonieren und SMS Schrieben wesentlich schneller erledigen kann als mit so einem Smartphone. Selbst Internet-Infos sind kein Problem. Fazit; schöne Spielerei, die meines erachtens völlig unnütz sind. Abzocke der P
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Otto schrieb:
am 23. August 2011 um 19:51:27
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Online-Kriminelle
Hallo Leute, nicht neidisch sein, OVI Maps funktioniert mit meinem NOKIA wunderbar und GRATIS, es gibt keine Probleme mit
Hackern, alles tuti.
Die in Deutschland entwickelten und in Europa produzierten Telefone funktionieren einfach Klasse, und der Service stimmt auch. Benutze seit über 15 Jahren NOKIA Mobiltelefone und werde das wohl weiter tun, wegen der leichten Bedienbarkeit.
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OttoOtto schrieb:
am 23. August 2011 um 19:07:56
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@Handynutzer
Ach was, Mobiltelefone! Damals hatten wir auch nur Pager! Oder nen SEM-35 auf dem Buckel! Ging doch alles!
Sorry aber die
modernen Kombigeräte sind einfach zu praktisch um zu Klappertechnik aus der Steinzeit zurück zu kehren. Wieder 3-4 Geräte rumschleppen, Termine manuell abgleichen, 192-Zeichen Meldungen statt EMail - danke aber nein danke
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