23.03.2012, 15:04 Uhr
Schluss mit langen Ladezeiten! Wir zeigen Ihnen, wie es geht.
Ein Großteil aller Windows-Installationen verzichtet auf den superschnellen Start-Modus. Das können im Idealfall zehn oder weniger Sekunden sein. Das Problem: Microsoft hat bei seinem Windows-System den zeitraubenden Bootmodus voreingestellt. Der wird in der Regel nur benötigt, wenn Sie Updates auf Ihrem PC installieren möchten. Wir zeigen, wie Sie den Start-Turbo in Windows 7, Vista und Windows XP zünden.
Windows bietet in der Energieverwaltung die praktische Option Ruhezustand. Wird das Betriebssystem in den Ruhezustand geschickt, "parkt" Windows die Systemdaten auf der Festplatte. Ihr Vorteil dabei: Beim nächsten Start ist Windows deutlich fixer einsatzbereit. Das System muss lediglich die gespeicherten Daten laden, und schon kann es dort weitergehen, wo Sie aufgehört haben.
Noch schneller geht's über den Standby-Modus. Der Nachteil dieser Startvariante: Der PC verbraucht weiterhin etwas Strom, wenn auch sehr wenig. Daher darf er nicht von der Stromversorgung getrennt werden. Dafür genügt aber ein Tastendruck, um den PC augenblicklich anzuwerfen. Ansonsten empfiehlt sich der Ruhezustand-Modus. Windows benötigt zum Hochfahren zwar länger als im Standby-Betrieb, aber immer noch deutlich weniger Zeit als bei einem vollständigen Bootvorgang. Die geöffneten Daten und Programme sind nach dem Start ebenfalls offen – und das, auch wenn der Computer vom Strom getrennt wurde.
Der Ruhezustand belegt allerdings einiges an Speicherplatz auf der Festplatte. In der Regel ist der reservierte Platz so groß wie der RAM-Speicher, da der gesamte Inhalt des RAM im Ruhezustand auf die Festplatte geschrieben wird. Zu Problem führt das aber nur bei randvollen Festplatten. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob auf Ihrem PC der Ruhezustand bereits aktiv ist, sollten Sie sich diese Foto-Show anschauen. Die Zeitersparnis dieser Maßnahmen variiert von PC zu PC und hängt vor allem von der Leistungsfähigkeit von Festplatte, RAM und Prozessor ab.
Um im Startmenü von Windows 7 auch die Schaltfläche Herunterfahren gegen Ruhezustand auszutauschen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Windows-Startbutton. Unter Eigenschaften wählen Sie dort im Drop-Down-Menü die gewünschte Standardaktion für Beenden und klicken zur Bestätigung auf den OK-Button.
Auf älteren Rechnern mit Windows XP lässt sich zudem der Ein-/Ausschaltknopf umprogrammieren. Zum Aktivieren des Ruhezustands müssen Sie dann nicht mehr ins Startmenü; es reicht ein Druck auf den Ausschaltknopf am Gehäuse. Hierzu ist lediglich eine kleine Änderung in der Systemsteuerung notwendig. Die Foto-Show zeigt, wie das geht. Kleiner Tipp: Nutzer von Windows 7 können in den Energieoptionen die Option "Hybriden Standbymodus zulassen" aktivieren und so den PC bequem über die Tastatur anwerfen, ein Klaps genügt, und Windows startet.
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Quelle: t-online.de
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