09.10.2009, 15:31 Uhr | Andreas Lerg
Bei Beachtung einiger einfacher Regeln sind Sie sicher im Internet unterwegs.Die Zugangsdaten zu knapp 30.000 E-Mail-Konten wurden von gestohlen und im Internet veröffentlicht. Kriminelle nutzen mehrere Angriffstechniken um an diese Daten zu gelangen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich und ihre effektiv schützen und sicher surfen.
Die Zugangscodes, die bei Hotmail, Google Mail, AOL, Yahoo und anderen erbeutet wurden, sind vermutlich über so genannte Keylogger ausspioniert worden. sind kleine Spionageprogramme, die sämtliche Tastatureingaben am PC aufzeichnen und damit unbemerkt Passworte erbeuten.
Eine weitere bei sehr beliebte Methode ist das Phishing. Dabei werden Mails gefälscht, die scheinbar direkt vom Mail-Provider, der Bank oder beispielsweise auch eBay oder PayPal stammen. Unter einem plausible klingenden Vorwand werden Sie aufgefordert, auf einer verlinkten Seite Benutzernamen und Passwort einzugeben. Wie können Sie sich vor solchen Angriffen schützen? Es ist einfacher als Sie denken.
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So schützen Sie sich gegen Phishing
Der beste Schutz gegen Phishing ist Ihr gesunder Menschenverstand. Sobald Sie in einer Mail aufgefordert werden, auf einen Link zu klicken und auf der Internet-Seite Benutzername und Passwort einzugeben, sollten die Alarmglocken läuten. Und ist die scheinbare Begründung noch so plausibel, weder Ihre Bank, noch Dienste wie Ihr E-Mail-Anbieter, eBay oder PayPal werden Sie jemals auf diesem Wege zur Eingabe Ihrer Nutzerdaten auffordern. Weitere ausführliche Tipps zum Schutz vor Phishing finden Sie in unserer großen Ratgeber-Show und auf den Service-Seiten von t-online.de.
Zum Durchklicken So entlarven Sie Phishing-E-Mails
Ein Keylogger ist ein spezieller Trojaner, der Ihre Tastatureingaben ausspioniert. Sobald der Schädling bemerkt, dass Sie auf einer Internet-Seite ein Passwort eintippen, zeichnet das Tool dieses auf. Danach wird es an den Hacker übermittelt, der es für seine kriminellen Zwecke missbraucht. Um sich vor derartigen Angriffen zu schützen, sollten Sie auf Ihrem Computer immer aktualisierte Virenscanner und Firewalls installiert haben. Eine Firewall kann einen Keylogger am Versand seiner erbeuteten Daten hindern. Der Virenscanner kann das Schadprogramm selbst erkennen und löschen.
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Zahlen wie Geburtstag, Postleitzahl sind ebenso leicht zu merken, wie sie zu erraten sind. Auch der Name des Haustiers, den eigenen Kindern oder gar der eigene taugen nichts als Passwort. Alles was ein Hacker leicht erraten oder einfach "durchprobieren" kann, ist als Passwort ungeeignet. Der aktuelle Fall mit den 30.000 erbeuteten Zugangsdaten zeigt, wie leichtsinnig es ist, zu simple Passwörter zu nutzen.
Top 10 der dümmsten Passwörter
So einfach machten es die Opfer den Hotmail-Hackern
Mit einem guten und sicheren Passwort können Sie den Cyber-Kriminellen das Leben schwer machen. Wählen Sie eine komplexe Kombination aus Zeichen, Zahlen und Sonderzeichen. Verwenden Sie zudem für unterschiedliche Dienste auch unterschiedliche Passwörter, um bei dem Einbruch in ein Konto nicht auch gleich alle anderen Türen offenstehen zu haben. Mit kostenloser Software müssen Sie sich dabei die Passwörter noch nicht mal merken, ohne die Sicherheit einschränken zu müssen. Clevere Gedankenstützen speichern alle Kennwörter sicher in einer Datenbank ab - Sie müssen sich nur einen einzigen Master-Schlüssel merken, der das Tor zur Software öffnet. Die Passwörter werden verschlüsselt abgelegt, sodass Hackern die Arbeit erschwert wird.
Klick-Show Zehn goldene Regeln für ein sicheres Passwort
Allerdings kann es auch beim normalen Surfen vorkommen, dass Sie sich Trojaner oder ähnliche Schadprogramme einfangen. Hacker schaffen es immer wieder Internet-Seiten zu verseuchen, die als seriös gelten. Oder aber Sie werden durch einen Link auf einer Suchmaschine oder einer Internet-Seite zu einer scheinbar seriösen Seite die mit Bildschirmschonern, Wallpapern oder Bilder von Prominenten wirbt, gelockt. Dort lauern jedoch viele Gefahren für Ihren PC. Um sich dagegen zu schützen gibt es die praktische Browser-ErweiterungWOT, die Sie vor derart gefährlichen Seiten warnt.
Ebenfalls schlägt die Erweiterung bei bekannten Abo-Fallen im Internet Alarm. Immer wieder versuchen Abzocker ihre Opfer mit verlockenden Gratis-Angeboten zu ködern – an die eigentliche Inhalte kommen Sie jedoch nur nach erfolgter Registrierung inklusiver Ihrer Postadresse. An diese wird dann auch die saftige Rechnung verschickt, die Sie für das angeblich abgeschlossene Abo für den "Gratis-Dienst" zahlen sollen. Im PDF-Download Vorsicht, Internetfallen! erfahren Sie, wie Sie sich vor Internetbetrügern schützen und wie Sie sich gegen diese wehren können.
SoftwareloadBrowser-Erweiterung WOT zum Download
Zum Durchklicken10 goldene Regeln für sicheres Surfen
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Andreas Lerg
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