19.07.2010, 09:16 Uhr | Andreas Lerg
Bushido mahnt Piratenpartei wegen illegalem Musik-Upload ab. (Foto: dpa)
Rapper Bushido zofft sich mit der Piratenpartei. Sein Vorwurf: Musikpiraterie. Aus dem Netzwerk des Bundesvorstands der Partei ist ein Lied des Berliner Rappers illegal im Internet zum Download angeboten worden. Tatsächlich wurde das Netz des Parteivorstandes als Quelle der über eine Tauschbörse verteilten Datei identifiziert. Das stellte die Piratenpartei selbst fest, ohne bisher zu wissen, wer der Täter ist.
Die Piratenpartei hat sich Transparenz auf die Fahnen geschrieben, daher sind auch die Aufzeichnungen ihrer Parteisitzungen als MP3-Datei öffentlich auf der eigenen Internetseite verfügbar. Im Mitschnitt der Sitzung vom 15. Juli diskutiert der Vorstand über die Abmahnung einer Anwaltskanzlei, die den Berliner Musiker Bushido vertritt. In dem Schreiben wird der Piratenpartei vorgeworfen, dass aus dem Computernetz des Bundesvorstandes ein urheberrechtlich geschützter Titel des Rappers illegal über eine Tauschbörse im Internet in Umlauf gebracht wurde.
Dem Mitschnitt der Sitzung ist weiter zu entnehmen, dass der Upload des Musikstückes tatsächlich aus dem Computernetz des Parteivorstandes erfolgte. Unklar bleibt aber, wer es war. Zum Zeitpunkt des Uploads habe die Partei keinen "Freifunk" - im Piratenjargon für "öffentlich nutzbares Internet über WLAN" - angeboten. Auch ein Praktikant sei ausgeschlossen, da zum festgestellten Tatzeitpunkt kein Praktikant vor Ort war. Zu klären bleibe, ob es tatsächliche jemand der Parteiführung war oder aber der Upload durch Missbrauch des eventuell ungenügend gesicherten WLANs zu begründen wäre.
Der Vorstand diskutiert in dem Audiomitschnitt auch die Vorgehensweise. Nachdem unter anderem auch erwägt wird, die Abmahnung "medienwirksam zu nutzen", will die Partei nun "förmlich und höflich" antworten und die Reaktion der Kanzlei abwarten. Bushido selbst wurde bereits wegen Urheberrechtsverletzung verurteilt.
Quelle: t-online.de
Doofie schrieb:
am 13. Oktober 2010 um 14:32:52
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boah krass
Ist doch immer wieder verwunderlich wie "Gangstarapper" die ja propagieren gegen Recht und Polizei zu sein und den Kiddis
weismachen wollen Gangsta sein ist cool,sofort nach Recht und Gesetz rufen wenn diese dann Gangsta-like NICHT für Musik bezahlen.Lass uns alle Gangsta sein und seine Musik nur noch "abziehen"......wer sie denn ertragen kann :-)
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bengbangt schrieb:
am 13. August 2010 um 09:16:12
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illegal????
Ich glaube, daß sich jemand wie Bushido nicht über Geld beschweren braucht. Stimme "Musiker" voll und ganz zu, was Musik im
ÖR, oder sonst wo ausgestrahlt, angeht.
Meine persönliche Meinung: Wer hört den sowas??? Musik darf sich das nicht nennen! Aber wie gesagt - ist meine persönliche Meinung, und geschmack ist bekanntlich relativ.
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Mario Mediamaaakt schrieb:
am 2. August 2010 um 15:00:13
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Bushidílein
Bei seiner Massenmusik kann ich mir genau so gut ein Pubskissen ans Bein binden und gegen die Wand springen.
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