19.10.2011, 10:00 Uhr | t-online.de
Aufpassen bei der Software-Suche: Wie das Portal Computerbetrug.de meldet, wartet eine neue Falle auf Internetnutzer, die kostenlose Programme herunterladen wollen. Hinter der Adresse www.Premiumloads.net verbirgt sich ein dubioses Software-Angebot, das Geld für den Zugriff auf eigentlich frei erhältliche Software verlangt. Bis zu 192 Euro soll der Download von Programmen wie IrfanView oder OpenOffice hier kosten – Anwendungen, die bei seriösen Downloadportalen nichts kosten.
Das Abonnement kostet bei Premiumloads.net acht Euro im Monat. Bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten ergeben sich mindestens Abo-Kosten in Höhe von 192 Euro. Die Berechtigung für den Wucher seien "redaktionell aufbereitete Software Inhalte", so der Wortlaut des Anbieters. Das bedeutet nichts weiter als Programmhinweise, die bei seriösen Anbietern selbstverständlich zum Service gehören und ebenfalls kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung zu bekommen sind. Verantwortlich für das Angebot von Premiumloads.net zeichnet eine bislang nicht in Erscheinung getretene Firma namens Pemil Marketing & Capital GmbH mit Sitz in der Nymphenburgerstrasse 4 in München. Tatsächlich dürften die Drahtzieher allerdings in Österreich sitzen, schreibt Computerbetrug.de.
Die Masche ist bekannt: Im Internet tummeln sich mehrere schwarze Schafe, die mit kostenfreier Software Geld verdienen wollen. Firstload.de, Softwaresammler.de oder top-of-software.de sind weitere Beispiele für dieses zweifelhafte Geschäftsmodell. Der Trick ist immer gleich: Weil die Hersteller dieser Software einen kostenpflichtigen Vertrieb ihrer Software untersagen, verlangen die Betreiber solcher Abzock-Portale einfach Geld für die redaktionelle Aufbereitung der Download-Seiten.
Gesunder Menschenverstand ist Ihr bester Schutz. Beim Ausfüllen einer Anmeldung mit persönlichen Daten sollten spätestens die Alarmglocken läuten. Kostenfreie Software im Internet ist bei seriösen Download-Quellen wie Softwareload oder vielen anderen auch ohne persönliche Anmeldung zu bekommen, inklusive Programmerläuterungen. Spätestens auf der Anmeldeseite muss der Seitenbetreiber auf Folgekosten hinweisen, deshalb sollten sie hier genauer hinsehen. Abo-Abzocker versuchen auch mit anderen Angeboten wie Kochrezepten, Zitatesammlungen oder Mitfahrangeboten Geld zu verdienen, die woanders kostenfrei zu haben sind. Eine zusätzliche Hilfe ist die Browsererweiterung WOT, die in Ampelfarben vor unseriösen Seiten warnt.
Sollten Sie trotzdem mal Opfer einer Abofalle geworden sein, helfen die Beratungsstellen der Verbraucherzentralen. Grundsätzlich raten Verbraucherschützer, sich nicht einschüchtern zu lassen. Wenn der Anbieter die Kosten für seinen Dienst tief in den AGB oder kaum lesbar in winziger Schrift versteckt, sei ein Vertrag nicht zustande gekommen und es bestehe keine Pflicht zu zahlen. Die Verbraucherzentrale NRW bietet daher einen Musterbrief zur Abwendung unberechtigter Forderungen an.
Das Magazin PC Welt gibt in der April-Ausgabe 2011 Tipps rund um Abofallen im Internet auf Smartphones. Bei Softwareload erhalten Sie den Original-Artikel "Abzockfallen im Internet" als PDF zum Download für 49 Cent oder kostenlos im Rahmen der Softwareload Flatrate.
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Quelle: t-online.de
Heinz schrieb:
am 9. Februar 2012 um 17:08:15
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Abo-Abzocke
Und wiedermal beweist der Staat seine Unfähigkeit nicht einmal das bekommt die Regierung im Griff Aber das macht nix nachdem
mittlerweile Tausende ihr
Internet wegen Betrügereien abgemeldet haben die Internet Provider mit Massenentlassungen Drohen wegen Rückgang wird der Staat schlauer
mehr
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Susanne schrieb:
am 13. Dezember 2011 um 14:32:15
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Abzockerei bei Downloads
Finger weg von Mega Download.Net !
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Sammy009 schrieb:
am 7. November 2011 um 15:29:52
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Abzocke
Wird nie abgestellt die Abzocke.Unsere Verbraucherschutzministerin ist eine Witzfigur.
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