17.01.2012, 08:29 Uhr | Yaw Awuku
Telefon-Abzocker bestahlen Opfer um 1000 Euro. (Quelle: imago)
"Hier spricht die Polizei": Telefonabzocker haben als Polizei getarnt zahlreiche Bürger in die Falle gelockt. Mit einem automatischen Anruf locken die Betrüger ahnungslose Menschen auf teure Telefonnummern. Die Polizei warnt vor einem Anruf bei dem behauptet wird, dass es zu Datenmissbrauch gekommen sei. Um weitere Straftaten zu verhindern, heißt es in dem Anruf, müsse die Taste "1" gedrückt werden. Doch wer die Nummer wählt, tappt in die Falle. Die Anrufe kosten schnell zehn Euro pro Minute.
Die Täter suchen sich Opfer im gesamten Bundesgebiet. Dabei verwenden sie einen Anrufautomaten, der automatische eine auf Band aufgenommene Stimme abspielt. Mit den Worten "Hier spricht die Polizei", leiten die Abzocker ihre Masche ein. Die Stimme vom Band behauptet weiterhin, dass es in der Region zu Fällen von Datenmissbrauch gekommen sei. Für mehr Informationen und um weitere Straftaten zu verhindern, sollten die Angerufenen die Taste "1" auf ihrem Telefon drücken.
Wer der Aufforderung nachkommt und die Taste "1" drückt, wird auf eine so genannte Mehrwertnummer weitergeleitet. Dabei kostet die Verbindung zehn Euro pro Minuten und mehr, erklärte Axel Bergmann, Präventionsexperte der Polizei in Stadthagen. Laut Medienberichten hielten die Betrüger ein Opfer beinahe eine halbe Stunde in der Leitung. So wurden annähernd 1000 Euro fällig. Chancen darauf, dass Geld zurückzubekommen sieht Axel Bergmann keine, da die Opfer die Taste selbst gewählt haben. Die echte Polizei warnt davor, bei solchen Anrufen die Taste "1" zu drücken. Klingelt der Anrufautomat mit der Stimme eines angeblichen Polizeibeamten auch bei Ihnen, sollten sie den Vorfall bei der örtlichen Polizeidienststelle melden. Welche Gebühren bei Mehrwertnummern anfallen können und wo die größten Kostenfallen lauern, erfahren Sie in unserer Klick-Show "Kosten bei Servicenummern".
Kettenmails und Internet-Seiten zeigen Bilder von eingesperrten Fröschen und gewaltigen Katzen. Foto-Show (35 Bilder)
Yaw Awuku
herby schrieb:
am 16. Januar 2012 um 21:54:00
(1044)
(43)
Abzocke
Im obigen Bericht sollte auch stehen, daß das Geld nicht weg ist. Es gibt Möglichkeiten der Nichtüberweisung und bei einer
Abbuchung eben die Rückbuchung. Warum wird bitteschön nicht gleich darauf hingewiesen(???)
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piet schrieb:
am 16. Januar 2012 um 21:49:34
(682)
(37)
@Michaela
schon mal dran gedacht das am Telefon Menschen sind, die noch nie mit der Polizei zu tun hatten? Denen rutscht das Herz in die
Hose, dann drücken sie halt die "1". Auch ältere Leute sind bevorzugte Opfer dieser krimminellen Sub-jekte. Ich empfehle mal dringend derlei Verallgemeinerungen zu unterlassen.
Ihr Beitrag zeugt nun wirklich nicht von überschäumender Intelligenz und Klarsicht!
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Nachdenker schrieb:
am 16. Januar 2012 um 21:48:28
(473)
(86)
Telefonbetrüger
Wenn ich davon ausgehe,daß die Rufnummer auf dem Telefon-
display ersichtlich ist,dürfte es rein technisch kein
Problem
darstellen,den/die Betrüger zu entlarven,durch Meldung via Telekom
und Polizei.
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