27.12.2010, 14:37 Uhr | Andreas Lerg
Phisning-Betrüger muss 13 Jahre ins Gefängnis. (Symbolfoto: imago)
Mit dem neuen Phishing-Radar führen das Bundesverbraucherministerium und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine zentrale Anlaufstelle für Phishing-Opfer ein. In einem Forum können Internet-Nutzer zum einen aktuelle Phishing-Angriffe melden und sich zum anderen auch über aktuelle Bedrohungen informieren.
"In letzter Zeit registrieren wir eine alarmierende Zunahme betrügerischer Attacken", sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) der Nachrichtenagentur dapd. Deshalb starten das Bundesverbraucherministerium und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am heutigen Dienstag auf www.verbraucherfinanzwissen.de das Phishing-Radar. Laut Aigner soll das Phishing-Radar Verbrauchern eine leicht zugängliche Möglichkeit bieten, sich über Risiken zu informieren und Betrugsversuche schnell und unbürokratisch zu melden.
Inzwischen werden laut dem Ministerium jährlich Millionen Internetseiten eigens zum Abfischen von Kontodaten und Passwörtern eingesetzt. Die strafrechtliche Verfolgung der Täter scheitere in der Regel an der Tatsache, dass diese im Ausland säßen. Technische Schutzmaßnahmen wie Antiviren-Software und moderne Internet-Browser seien nur in der Lage, das Problem zu mildern. Ministerin Aigner empfiehlt das ungelesene Löschen von Phishing-Mails als besten Schutz: "Jeder Verbraucher sollte wissen: Banken fragen niemals vertrauliche Kundendaten wie Kontonummer oder PIN per E-Mail, Telefon oder SMS ab."
Das Phishing-Radar ist als separater Themenbereich im Online-Forum auf www.verbraucherfinanzwissen.de eingebunden und geht dort bei den vielen anderen Themen auch etwas unter. Nutzer können Phishing-E-Mails dort online als neuen Beitrag eintragen. Alternativ können Nutzer die Phishing-E-Mail auch einfach an phishing@vz-nrw.de weiterleiten. Überwacht wird beides von Mitarbeitern der Verbraucherzentrale NRW. Zum einen werten sie eingehenden Meldungen aus und warnen dann vor aktuellen Phishing-Wellen unter anderem auch über Kanäle wie den Kurznachrichtendienst Twitter. Außerdem werden laut Ministerin Aigner parallel auch die von einem Phishing-Angriff betroffenen Banken informiert.
Wenn ein Nutzer den Verdacht hat, auf eine Phishing-Mail herein gefallen zu sein, sollte er sofort seine Bank und die Polizei verständigen. Die Bank kann das Konto dann möglicherweise rechtzeitig blockieren und verhindern, dass die Täter das Konto mit den erbeuteten Zugangsdaten plündern können. Hier die wichtigsten Tipps, mit denen Sie Phishing-Mails erkennen können. Über weitere aktuelle Gefahren im Internet informiert stets die Internetseite www.sicher-im-netz.de. Dort zeigt ein Sicherheitsbarometer auch die aktuelle Gefahrenlage an und gibt Hinweise auf wichtige Sicherheitsupdates.
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Andreas Lerg
Anti-Phishing schrieb:
am 28. Dezember 2010 um 15:29:39
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Gute Sache
Gute Sache
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Heinz Hinterfinger schrieb:
am 28. Dezember 2010 um 15:27:59
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Betrug
Phishing-Radar so ein Blödsinn. Seit Anbeginn der Zeiten wird betrogen und da Dummheit und Unwissenheit der Regelfall sind wird sich nichts ändern.
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