28.06.2010, 09:10 Uhr
Mit einem neuen technischen Trick gelingt es Spam-Versendern derzeit in großem Stil, auch ausgeklügelte Spam-Filter zu umgehen und Phishing-Nachrichten in den Postfächern vieler Anwender zu platzieren. In den aktuell beobachteten E-Mails verstecken die Versender die Links auf eigene Phishing- oder Abzock-Seiten direkt im HTML-Code. Die Folge: Die gefährlichen Seiten öffnen sich im Hintergrund ganz von alleine.
Beobachtet hat den Trick unter anderem der Berliner Sicherheitsdienstleister eleven. Mit dem Trick umgehen die Spam-Versender auch ausgeklügelte Spam-Filter, die Links in einer E-Mail auf Verweise zu bekannten Phishing-Seiten durchsuchen und zwielichtige Nachrichten aussortieren. Diese Filtermethode hat dazu geführt, dass immer weniger Phishing-Nachrichten in die Postfächer der Anwender gelangen. Mit der neuen Methode jedoch platzieren die Versender den Link in einem in der Nachricht eingebetteten HTML-Code. Darin enthaltenes JavaScript öffnet die problematische Internetseite schließlich vollautomatisch im Hintergrund.
Bei den Seiten handelt es sich zumeist um Online-Apotheken in Übersee, die mit Potenzmitteln und anderen Medikamenten zu niedrigen Presien werben. Manche Links verweisen jedoch auch auf Imitationen populärer Social-Networking-Seiten, die den Anwender dazu auffordern, sein Passwort zu ändern. Wer das tut, verrät seine Zugangsdaten damit den Phishern. Die E-Mails tarnen sich als Nachrichten mit persönlichem Inhalt unter Betreffzeilen wie "You Are My Sunshine" oder "You're My Everything". Andere täuschen vor, die Bestellbestätigung einer Shopping-Seite zu sein.
Auch wer der Preisgabe persönlicher Daten besonders zurückhaltend umgeht, könnte dennoch ohne es zu merken Opfer dieses Tricks werden. Denn grundsätzlich eignet sich die Masche auch dazu, den Browser auf trojanerverseuchte Seiten zu schicken. Der PC des Opfers würde dann allein durch Öffnen einer derartigen E-Mail einer Trojaner-Attacke ausgesetzt. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Software und ihre Antivirenprogramme auf dem neuesten Stand halten. Achten Sie zudem darauf, ob Ihr Browser im Hintergrund ungefragt ein Fenster öffnet. Wenn ja, schließen sie es sofort. Seien Sie jeder Abfrage von persönlichen Daten gegenüber sehr skeptisch und überprüfen Sie vorher genau die Internetadresse der Seite, die derlei Eingaben verlangt. So machen Sie es Online-Kriminellen deutlich schwerer, Ihren Computer mit einem Schädling zu infizieren.
Computer Michel schrieb:
am 1. Januar 2011 um 21:09:13
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Einfalltore nicht installieren ! ! !
JAVA, Flash & Co. gehöhren nicht auf einem Rechner mit dem man sich im WWW bewegt oder mit E-Mail
Arbeitet, jedesmal sind es die gleich Einfallstore ! Warum stellen diese Programmierer wohl die Einfallstore nicht ab ? Das Problem fängt nähmlich damit an, das die Festplatte keinen Schreibschutz (denkt mal an die Speicherkarten: Der Schreibschutzschalter) hat ?
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Beobachter schrieb:
am 29. Juni 2010 um 07:15:06
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"Neuer Spam"
Ich frage mich, von wann der Artikel ist. Denn so neu ist diese Methode nicht. Wer einen PC bedient, ohne zu wissen was er tut.... Pech. I
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reizend schrieb:
am 28. Juni 2010 um 15:45:44
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mails in virtueller Umgebung
Mir schleierhaft, warum PC-Benutzer ihren Browser und ihre mails nicht einfach in einem gesicherten
Speicherbereich öffnen? Programme dazu, wie Sandboxie, gibt es doch sogar gratis für die private Anwendung. Werbeblocker, Popups nicht automatisch öffnen, mit Spybot (abenfalls gratis) vorab immunisieren, das war's! Habe mir seit Windows 98 keine Viren mehr eingefangen.
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