Sascha Plischke
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Der Computer hängt beim Hochfahren, das Surfen im Internet gestaltet sich sehr träge, und der Drucker braucht viel zu lange, bis er wichtige Dokumente ausspuckt: Lästige Wartezeiten bei der täglichen Arbeit mit dem PC kennt jeder Anwender. Doch nicht immer liegt es an zu schwacher Hardware, dass alles so lange dauert. Wir haben uns auf die Suche nach den häufigsten Ursachen für die Verzögerungen gemacht – und verraten, was Sie dagegen tun können.
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Nichts nervt mehr, als auf etwas zu warten. Weil Computer aber für jeden Arbeitsschritt ihre Zeit benötigen, wird jede Tätigkeit am Rechner für viele Anwender zum Geduldsspiel. Das muss nicht unbedingt sein. Für viele der unangenehmsten Wartereien gibt es leicht zu findende Ursachen.
Schleppende Internetverbindung
Besonders das Surfen im Internet kann zu einer üblen Geduldsprobe werden, wenn die Verbindung lahmt. Das liegt jedoch nur selten am gebuchten Internettarif, zumindest nicht, wenn Sie mindestens DSL 2000 nutzen: Wenn die Gegenstelle, also die Server, die die angeforderte Internetseite ausliefern sollen, zu langsam ist, hilft auch die schnellste Leitung nichts. Besonders Abfragen in großen Datenbanken (zum Beispiel bei einem Online-Routenplaner) brauchen Zeit.
In vielen Fällen liegt aber ein Hardwareproblem beim Nutzer vor. Wenn trotz DSL 16.000 die Daten nur zäh durch die Leitung tröpfeln, muss jedoch nicht gleich ein neuer PC her. Selbst der schnellste Prozessor kann nichts ausrichten, wenn veraltete Router, Modems oder die USB-Schnittstelle, an der der Empfänger hängt, bremsen. Mehrere Jahre alte Modems sind auf die heutigen Datenübertragungsraten oft nicht ausgelegt. Ein Tausch ist nicht teuer und kann Wunder wirken. Ultimative Beschleunigungstipps finden Sie auch in unserem großen Ratgeber WLAN-Tuning.
Oftmals beginnt die Geduldsprobe aber schon viel früher, nämlich nach dem Einschalten des PC. Die Ursachen für Startprobleme können vielfältig sein. So sorgte erst kürzlich die Installation des heiß ersehnten Service Packs 3 für Windows XP bei manchen Anwendern für einen um Minuten langsameren Bootprozess – nur zu beheben durch einen kleinen Reparatur-Prozess. Wie Sie sonst noch den Start Ihres Systems beschleunigen können, verrät Ihnen unser Ratgeber Blitzstart für Windows.
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Die Treiber-Falle
Sehr frustrierend kann es sein, wenn die Hardware weniger leistet, als sie eigentlich müsste. Auf dem Papier sollte die Grafikkarte etwa für das gerade gekaufte Spiel völlig ausreichen, trotzdem ruckelt die schöne Grafik nur müde vor sich hin. Ein Problem hierfür können die Treiber sein. Diese kümmern sich um die Verständigung zwischen Betriebssystem und Bauteilen – und das klappt nicht immer optimal. Meist hilft ein Update, doch in einigen Fällen ist es genau umgekehrt. Grafikkarten-Hersteller optimieren neue Treiber auf ihre aktuellen Modelle. Zwar funktionieren diese Treiber in der Regel auch mit älteren Grafikkarten, doch mitunter werden für die Anpassungen auf die neuen Modelle Verschlechterung für die älteren in Kauf genommen. Mehr Tipps dazu finden Sie im Ratgeber rund um das Beheben von Treiberproblemen. Und bei Softwareload finden Sie im entsprechenden Download-Special alle notwendigen Treiber-Schmiermittel für Windows.
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Langsame Datenleitung zur Festplatte
Wo alt auf neu trifft, kommt es immer wieder zu Problemen. So sind PC bis etwa 2003 in der Regel nur mit der langsamen USB 1.1.-Schnittstelle ausgerüstet. Externe Festplatten, USB-Speichersticks, WLAN-Sticks, TV-Empfänger und viele andere Geräte werden damit hoffnungslos ausgebremst. Bei Desktop-PC lässt sich meist einfach und günstig Abhilfe mit einer USB-Controller-Karte schaffen. Solche Adapterkarten werden in den PC eingebaut, kosten meist um die 20 Euro und spendieren Ihrem Computer in der Regel vier turboschnelle USB-2.0.-Anschlüsse. Für die Lösung solcher und anderer Probleme haben wir für Sie unseren großen Ratgeber zu USB-Problemen zusammengestellt.
Dringender Ausdruck, zögerlicher Drucker
In manchen Fällen hilft aber alles nichts, und man sich schlichtweg mit den PC-Pausen arrangieren. Wer einen Laserdrucker besitzt, mag sich vielleicht schon mal gewundert haben, warum dieser einige Sekunden benötigt, bis er mit dem Drucken starten, während Tintenstrahler nach dem Senden des Druckauftrags direkt loslegen. Das ist völlig normal und liegt an dem Funktionsprinzip. Laserdrucken laden zunächst den kompletten Druckauftrag in ihren Speicher, während Tintenstrahler Zeile für Zeile drucken. Allerdings lassen sich die verschiedenen Laserdruckermodelle unterschiedlich viel Zeit, bis der Druck startet. Wer oft Ein-Seiter druckt, sollte darauf achten. Der Trost: Was Laserdrucker zu Beginn verlieren, holen sie in der Regel nach hinten hinaus locker wieder herein. Für alle anderen Probleme rund ums Drucken haben wir für Sie unseren Ratgeber für das richtige Einrichten von Druckern.
Der perfekte Computer
Wenn Sie Ihren Computer gerade neu installieren wollen oder sich einen Neuen gekauft haben, dann gibt es gleich mehrere Tricks und Kniffe, um den frischen Rechner gegen einen Großteil der üblichen Probleme zu wappnen. Wie Sie sich mit tollen Tools und cleveren Einstellungen das perfekte System einrichten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Sascha Plischke
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