13.04.2011, 11:00 Uhr | Jörg Hofmann
Microsoft hat den umfangreichsten Patchday in seiner Geschichte gestartet. Der Windows-Macher verteilt in diesem Monat insgesamt 17 Updates und stopft 64 Schwachstellen in seinen Betriebssystemen, in Microsoft Office, dem Internet Explorer und weiteren Windows-Bausteinen. Allen Rekorden zum Trotz: Erste Lecks werden bereits von Online-Kriminellen für Angriffe ausgenutzt – Internetnutzer sollten deshalb schnell handeln und ihren PC heute noch aktualisieren. Wie Sie ein Update installieren, zeigt Ihnen die Foto-Show.
Gleich 30 Schwachstellen werden über einen Patch für den Windows-Kernel Treiber geschlossen. Laut Microsoft hat nie zuvor ein einzelnes Windows-Update mehr Schwachstellen behoben. Ebenfalls mit einem Update beseitigt: Das seit Januar 2011 bekannte MHTML-Leck unter Windows 7, Vista und XP. Aus Sicht des Internetnutzers weiterhin wichtig ist ein Patch für den OpenFont Type-Treiber. Dieser schließt ein Leck, über das der PC via E-Mail und präparierten Internetseiten mit schädlicher Software wie Viren und Trojaner infiziert werden könnte.
Neben einem Updatepaket für den Webbrowser Internet Explorer, der fünf Sicherheitslücken schließt und alle Versionen mit Ausnahme des neuen Internet Explorer 9 betrifft, stopft Microsoft auch diverse Schwachstellen in Windows- und Office-Komponenten. Gleich neun Lecks werden in der Tabellenkalkulationssoftware Excel beseitigt, drei in der Präsentationssoftware Powerpoint, zwei in der Office-Software selbst. Acht der insgesamt 17 Updates stufen die Windows-Macher als wichtig ein, neun Aktualisierungen schließen Software-Lücken, die Microsoft als kritisch bewertet – die höchste Gefahrenstufe.
Als besonders dringlich markiert Microsoft die Sicherheitspatches für den Server Message Block (SMB). Die neu entdeckte Schwachstelle im Computernetzwerkprotokoll für Client- und Server-Dienste könnte aufgrund ihrer Natur zu einem Wurmausbruch führen, warnt Microsoft. Eine Aktualisierung wird deshalb dringend für alle Nutzer von Windows 7, Windows XP, Windows Vista und den Server-Editionen empfohlen.
Speziell an XP-Nutzer adressiert sind zwei von insgesamt 50 Sicherheitslecks im Betriebssystem: eines steckt im WordPad-Textkonvertierer und eines im Graphics Device Interface Plus (GDI+). Das Leck in der Grafik-Schnittstelle betrifft auch Nutzer von Windows Vista und Office XP bzw. Word 2002, wofür Microsoft einen separaten Office-Patch anbietet.
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Schützen Sie Ihren Computer, indem Sie Windows, andere Programme und ihre Anti-Virus-Software immer aktualisieren. Erfahrungsgemäß reagieren Online-Kriminelle beim Bekanntwerden neuer Sicherheitslecks sehr schnell und veröffentlichen massenhaft Schadprogramme, die auf die Lücken angepasst sind. Besitzer von ungeschützten Computern laufen Gefahr, dass sich böswillige Hacker einschleichen und sensible Daten wie Adress- oder Kontoinformationen ausspionieren. Für eine manuelle Installation stehen die aktuellen Sicherheitsupdates bei Softwareload zum Download zur Verfügung. Alternativ verteilt Microsoft die frisch veröffentlichten Aktualisierungen auch über die Auto-Update-Funktion von Windows.
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Jörg Hofmann
tztztz schrieb:
am 18. April 2011 um 12:18:30
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@tja
Komisch ist schon, dass ausgerechnet Leute mit einem OS, das 1 zu 1 Million gegen Windows steht (also extrem selten verwendet wird),
hier rummäkeln und stolz auf ihre angebliche Sicherheit sind. Merke: Hacker und Kriminelle im WWW sind wirtschaftlich orientiert. Die greifen nur an, wo es sich mengenmäßig auch lohnt. Die paar Hansels mit "?UBUNTU?" sind denen doch schnurzegal. Wenn sie aber da angreifen würden, wäre das im Gegensatz zu Windows mit Sicherheit eine Katastrophe für dieses OS!
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Windows schrieb:
am 17. April 2011 um 23:29:51
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Ist doch ganz normal
Das ist doch ganz normal, dass ein Betriebssystem, was Millionenfach genutzt wird,zum Ziel von Hackern wird. Dadurch
werden halt Lücken aufgedeckt. Wäre Mac OS genauso stark verbreitet würden sich die Hacker mehr darauf konzentrieren und nman müsste dort vile Updates bringe.
Also warum die Aufregung. Ein Programm ist immer nur so gut, wie der der es programmiert. Und das sind immernoch MENSCHEN und die sind halt nicht perfekt bzw unfehlbar, also wird es auch keine perfekte Betriebssysteme geben!
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tja schrieb:
am 17. April 2011 um 21:53:51
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tja
Für alle, die keine updates mehr installieren möchten: Nutzt Linux. (ubuntu)
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