12.10.2011, 15:01 Uhr
OpenOffice vor dem Aus? (Quelle: Hersteller)
Das kostenlosen Bürosoftware-Paket OpenOffice steht eventuell vor dem Aus. Mit dem Ausstieg von Oracle als Hauptsponsor im Juni 2011 fehlen dem Entwicklerteam in Hamburg die Mittel, um die Software weiter zu entwickeln. Daher soll jetzt die Umwandlung in einen eingetragenen Verein die Einnahme von Spenden erleichtern und das Projekt retten.
Oracle trug als Hauptsponsor 85 Prozent der Finanzierung von OpenOffice.org, dem Bürosoftwarepaket, das als kostenlose Alternative zu Microsoft Office bei privaten Anwendern aber auch Forschungsinstitutionen und Behörden sehr beliebt ist. Anfang Juni stieg Oracle als Sponsor aus und ohne finanzielle Unterstützung können die Programme wie die Textverarbeitung Writer, die Tabellenkalkulation Calc oder die Präsentationssoftware Impress nicht mehr weiter entwickelt werden. Das würde das Ende der Softwaresammlung bedeuten.
Die Verantwortlichen in Hamburg streben nun an, OpenOffice.org als Verein mit dem Namen "Team Open Office.org e.V." weiterzuführen und die Arbeit über Spenden zu finanzieren. Vorsitzender Martin Hollmichel erklärt gegenüber pressetext: "Der Fortbestand der Software ist gefährdet. OpenOffice kann nur funktionieren, wenn die Software nachhaltig weiterentwickelt wird."
Das kostenlose OpenOffice.org ist die leistungsstarke Gratis-Alternative zu Microsofts Büro-Klassiker Office. Download
Der Ausstieg von Oracle bedeutet aber auch das Ende des Einflusses des Unternehmens auf die Software. Hollmichel wertet das positiv, da man nun viel besser die Interessen von normalen und institutionellen Nutzern in die Entwicklungsarbeit einfließen lassen könne. OpenOffice.org wird pro Woche durchschnittlich 1,5 Millionen mal herunter geladen.
Rolando schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 17:19:56
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OpenOffice
war zum Tode verurteilt ab den Momment als eine der Großen sich darüber bemächtigt hat. Die OpenSource Comunity ist nicht
bereit die Bremse von Oracle zu akzeptieren. Grund genug um LibreOffice zum Leben zu erwecken, LibreOffice ist zu OO absolut kompatibel und besitzt einige neue features die OO nicht hat. Der König ist tot, es lebe der König.
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siggi schrieb:
am 16. Oktober 2011 um 06:10:37
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Open Office,org.
Wäre eigentlich schade,ich arbeite gern mit dem O,O,O. Na dann muss man eben umsatteln.
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Steave schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 09:16:43
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Office
Ich setzte auch lieber auf Libre, da es von Oracle scho ewig kein Update mehr gab, und Libre meiner Meinung nach schneller startet und
stabieler läuft.
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