18.04.2011, 12:28 Uhr | Andreas Lerg
Den Poker-Seiten wird Geldwäsche, Bankbetrug und illegales Glücksspiel vorgeworfen. (Foto: imago / Montage: t-online.de)
Wegen des Vorwurfs der Geldwäsche hat die US-Bundespolizei FBI die Internetadressen der bekanntesten Online-Poker-Portale beschlagnahmt. Die US-Domains von PokerStars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und Ultimate Bet sind derzeit gesperrt und zeigen lediglich einen Hinweis des FBI. Die europäischen Online-Poker-Seiten der Portale bleiben vorerst weiter offen. Die Konten der Betreiber wurden eingefroren und damit auch das Geld der Nutzer.
Die Betreiber der Online-Poker-Portale sollen methodisch Geldwäsche betrieben haben. Die US-Internetseiten der Online-Glücksspielanbieter wurden beschlagnahmt, gesperrt und mit einem Warnhinweis versehen, dass Ermittlungen wegen Geldwäsche gegen die Betreiber liefen. Auch wegen illegalen Glücksspiels und Bankbetrugs ermittelt das FBI. In den USA sind Online-Glücksspiele seit 2006 verboten. Elf Personen wurden verhaftet und insgesamt 76 Bankkonten in 14 Ländern eingefroren. Über die Konten leiteten die Verdächtigen Gelder um, um deren Herkunft zu verschleiern. Das US-Justizministerium kündigte an, etwa drei Milliarden US-Dollar Strafzahlungen zu verlangen, umgerechnet knapp 2,1 Milliarden Euro.
Die europäischen Seiten der Online-Poker-Portale sind derzeit nach wie vor erreichbar. Die US-Justiz machte lediglich zur Auflage, dass auf diese Seiten aus den USA nicht zugegriffen werden könne. Zahlreiche Nutzer bangen derzeit um ihr eingezahltes Geld, denn die Online-Poker-Seiten sind nicht kostenlos, es wird um echtes Geld gespielt. Das FBI blockierte zudem die Auszahlung erspielter Gewinne. PokerStars informierte seine Nutzer bereits, dass der Zugriff über die europäische Seite weiter funktioniere. Einige der Online-Poker-Seiten werben bei deutschen Privatfernsehsendern für ihre Dienste. Dennoch könnte das massive Vorgehen der US-Justiz gegen die Betreiber der Online-Glücksspielseiten einen Schlussstrich unter diese Angebote ziehen.
Andreas Lerg
Frasier-Fan schrieb:
am 1. Juli 2011 um 11:22:10
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@Osiris
Auch Lottospielen, Alkohol trinken und Rauchen sowieso kann zur Sucht werden. Frag Dich mal warum dies alles nicht verboten wird!
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gip schrieb:
am 20. April 2011 um 20:00:59
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onlinepoker
Ich würde jedem Spieler,der bei einem Onlinepokeranbieter Gelder liegen hat,sie sofort auszucashen..solange es noch möglich
ist.
Sollten die zu erwartenden Strafen höher ausfallen als die Beträge die bereits eingefroren sind,werden die USA schon um Amtshilfe bei anderen Staaten bitten.Ich glaube nicht daß Deutschland oder andere Länder dann nein sagen, zumal für andere Länder das onlinespiel auch ein Dorn im Auge ist.
Die USA sind nur der Anfang
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Jochen schrieb:
am 20. April 2011 um 16:34:17
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Umverteilung
Ich persönlich finde dass man das Pokern so darstellen sollte wie es ist und das bedeutet dass es Spieler gibt die mit
Disziplin und Fleiß oder Talent Gewinner sind und Spieler die Spaß haben zu spielen. Pokern schafft es dass Menschen die unter schweren sozialen Verhält. aufgewachsen sind durch Fleiß und gute Arbeit, das Geld von den Reichen zu nehmen, die nur aus Spaß spielen. Ich gehöre dazu, ich habe auf dem Arbeitsmarkt keine Chance, aber mit Pokern habe ich aus meinem Leben etwas gemacht.
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