12.06.2009, 15:59 Uhr | Andreas Lerg
Jörg Ziercke, Präsident des BKA, warnt vor Sicherheitslücken beim Online-Banking.Das Bundeskriminalamt hat vor Sicherheitslücken im Online-Banking gewarnt. Auch nach Einführung des i-Tan-Verfahrens sei es zu weiteren Fällen von Manipulationen gekommen. Offenbar haben Cyber-Kriminelle Deutschland als Testumgebung auserkoren, um die Wirksamkeit neuer Attacken zu überprüfen.
Machen Sie den Test
Wie gut schützen Sie Ihren PC?
Klick-Show
Regeln für einen sicheren PC
Schutz vor PhishingSo haben Datendiebe keine Chance
Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), hat am Freitag vor Sicherheitslücken bei Überweisungen im Internet gewarnt. Trotz des i-Tan-Verfahrens seien im vergangenen Jahr 1800 neue Fälle von manipulierten Überweisungen festgestellt worden, erklärte Ziercke im Handelsblatt. Ziercke verdeutlicht: "Derzeit existieren drei Trojanerfamilien, die das Deutsche i-Tan-Verfahren erfolgreich angreifen können."
Zwar gäbe es Fortschritte bei der Datensicherheit, doch diene Deutschland Online-Kriminellem beim Phishing immer häufiger als Testfeld: "Im Falle der Überwindung der hohen deutschen Sicherheitsanforderungen steht den Tätern in anderen Ländern Tür und Tor offen."
Ziercke warnte vor zu sorglosem Umgang mit eigenen Daten im Internet und betont: "Wer sich im Internet bewegt, ermöglicht anderen den freien Zugang zur eigenen digitalen Identität." Dessen müssten sich Unternehmen genauso wie Privatpersonen bewusst sein. In dem Moment, in dem man Nutzerdaten online eingibt, ist man angreifbar. Dazu der BKA-Chef: "Wenn man eine Reise bucht, ein Auto kauft, Überweisungen tätigt oder das Aktiendepot verwaltet - immer muss man sich identifizieren. Genau das gibt anderen die Chance, sich dieser Identität zu bemächtigen." Wer in den sozialen Netzwerken des Internet freiwillig persönliche Daten preisgebe, müsse mit dem Missbrauch dieser Informationen rechnen.
Eine weitere Gefahr vor allem für Unternehmer sieht Ziercke in Massen-E-Mails. Mit solchen Mail-Attacken zielen Angreifer darauf ab, gezielt Server von Unternehmen oder von Regierungseinrichtungen lahm zu legen. Ziercke sieht hier die Gefahr für virtuelle Erpressungen: "In dieser Art von Angriffen mit Massen-Spams sehe ich das Drohpotenzial der Zukunft gerade zur Erpressung von Unternehmen: Entweder ihr zahlt, oder wir legen eure IT-Struktur lahm." Vor diesem Hintergrund nannte es Ziercke mehr als fahrlässig, dass die Hälfte der deutschen Unternehmen noch keine schriftlich fixierte IT-Sicherheitsstrategie hätten. Die sei auch angesichts zunehmender Spionage durch ausländische Konkurrenzunternehmen wichtig: "2008 haben wir rund 400 Fälle der Konkurrenzspionage registriert, 25 Prozent mehr als im Vorjahr."
Wissen kompaktViren, Spyware und Trojaner
Gefährliche SoftwareVorsicht vor diesen Programmen
Herunterladen Microsofts Sicherheits-Updates bei Softwareload
Andreas Lerg
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Ganz einfach: Bildschirminhalt als Grafik speichern. zum Video
Internet Explorer 9: Flotter Seiten- aufbau bei voller Sicherheit. mehr
Neues Oberklassen-Smartphone mit 4,7-Zoll-Display. zum Video