25.03.2011, 12:30 Uhr | Jörg Hofmann
Hacker bedrohen die Netzsicherheit und zwingen Browser-Hersteller zu Updates. (Montage: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Update-Alarm für alle Internetnutzer: Neben Adobe verteilen jetzt auch Microsoft und Mozilla eilig erstellte Notfall-Patches für ihre Browser-Programme. Der Grund: Einem Sicherheitsunternehmen sind wertvolle Internet-Zertifikate gestohlen worden. Hacker können so an private Daten gelangen oder die Kontrolle über den PC übernehmen. Windows-Nutzer sollten deshalb umgehend handeln und ihr System aktualisieren.
Microsoft hat ein Notfall-Update für Internet Explorer veröffentlicht, mit dem einige SSL-Zertifikate gesperrt werden, die kürzlich in die Hände von Kriminellen gelangt sind. Auch Browser-Anbieter wie Mozilla und Google liefern entsprechende Updates für ihre Programme aus. SSL-Zertifikate dienen dazu, Internetseiten gegenüber ihren Besuchern als vertrauenswürdig zu bestätigen. Wie ein fälschungssicherer Ausweis bescheinigen sie die Echtheit einer Webseite. Für gewöhnlich setzen Banking-Seiten, E-Mail-Dienste oder Bezahlservices auf diese Art der Identitätsbestätigung. Laut US-Medienberichten sind schon erste Angriffe mithilfe der ergaunerten Zertifikate erfolgt.
Microsoft verteilt den Sicherheitspatch seit der Nacht zum 24. März automatisch via Windows Update. Alternativ können Internet-Explorer-Nutzer den Patch KB2524375 über die Support-Seite von Microsoft herunterladen und installieren. Sämtliche Browser-Hersteller versorgen ihre Produkte nach und nach mit einem Update, das die betroffenen Zertifikate sperrt. Über die Update-Funktion der Programme geht die Aktualisierung relativ fix. Frische Browser-Versionen liegen untern anderem für Mozilla Firefox und Google Chrome vor.
Die Gefahr, die von den Zertifikaten ausgeht, schätzen Sicherheitsexperten als besonders hoch ein. Mit den ergaunerten Zertifikaten könnten Angreifer jeden Phishing-Schutz knacken, E-Mail-Nutzer auf bösartig manipulierten Webseiten locken, gefälschte Inhalte verbreiten oder Nutzer von Webbrowsern schädliche Software wie Viren und Trojaner unterschieben. Letzteres nutzen Online-Kriminelle bereits über ein Leck im Adobe Flash-Plugin für Browser-Programme aus. Auch hier empfiehlt Adobe ein zeitnahes Update. Den fehlerbereinigten Adobe Flash Player können Sie bei Softwareload herunterladen.
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Internetnutzer sollten ihren PC rechtzeitig schützen, indem sie Windows und die entsprechende Software über die vertrauten Update-Kanäle aktualisieren. Besitzer von ungeschützten Computern laufen Gefahr, dass sich Hacker einschleichen, Daten wie Adress- oder Kontoinformationen ausspionieren und schädliche Programme installieren.
Diese Gratis-Tools machen Internet Explorer und Firefox sicherer. zum Video
Jörg Hofmann
UNi schrieb:
am 28. März 2011 um 15:30:03
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(0)
SSL Zertifikate
Wenn SSL Zertifikate geklaut wurden, ist das übel und rechtfertigt eine sogenannte Panikmache. Anders reagieren ja die
WINDOWS müden User ja nicht. Jeder sollte sich mal wirklich mit Gefahren aus dem Internet befassen. Seit dem mein PC mal gekapert war, passe ich besser auf.
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hää? schrieb:
am 26. März 2011 um 16:48:03
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wie jetzt?
alle webbrowser betroffen? gibt es nur ie und firefox? schön dass opera nicht betroffen ist.. aber wie immer, richtige panik mache :D
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