07.07.2010, 11:41 Uhr | Christian Fenselau, Jens Müller
Im Rummel um die beliebten Netbooks sind klassische Subnotebooks in den vergangenen Jahren nahezu untergegangen. Dabei bieten die kleinen Notebooks durchweg mehr Leistung, sind aber bislang wesentlich teurer als die Netbook-Konkurrenz gewesen. Die neue Generation der Subnotebooks ändert dies: Mit Preisen ab 400 Euro sind die Preisunterschiede zum Netbook gering - bei weiterhin deutlich besserer Leistung. Das hat ein Test der Zeitschrift com! gezeigt, für den das Computer-Magazin fünf der kleinen Notebooks mit 11,6-Zoll-Display von 400 bis 1300 Euro überprüfte.
Die Unterschiede zwischen Subnotebook und Netbook sind groß: Das Display ist qualitativ besser sowie mit höherer Auflösung, mit Windows 7 Home Premium ist ein vollständiges Windows vorinstalliert. Dazu besitzen Subnotebooks meist größere Festplatten und bieten zwei oder vier Gigabyte Arbeitsspeicher. Anstelle des einfachen Netbook-Prozessors Intel Atom rechnet in den Mini-Notebooks ein schnellerer Chip, der in der aktuellen Generation auf Stromsparen getrimmt wurde. So reicht die Leistung von Subnotebooks sogar für Bildbearbeitung und die Wiedergabe von Videos in HD-Qualität. Das sind Aufgaben, die für Netbooks nur schwer zu bewältigen sind. Daher eignet sich ein Netbook eher für Anwender, die unterwegs gelegentlich E-Mails verschicken oder kurze Texte schreiben möchten. "Die höhere Auflösung, die vollwertige Tastatur und ein mehr als ausreichendes Leistungsvermögen sprechen deutlich für ein Notebook", zog die com! als Fazit des Testes in Ausgabe 6/2010. Subnotebooks sind zudem je nach Modell oft kaum schwerer und größer.
Getestet wurden insgesamt fünf aktuelle Subnotebooks von Acer, Dell Alienware, Fujitsu sowie Toshiba und mit dem Netbook Samsung N220 verglichen. Dabei landete das günstigste Notebook Acer Aspire One 752 auf dem dritten Platz. Es kostet mit 400 Euro nur unwesentlich mehr als ein Netbook, bietet aber mehr Leistung und Ausstattung. Mit dem Testsieger Dell Alienware M11x konnte das Acer Aspire One 752 aber nicht konkurrieren. Das mit einem Preis von 1320 Euro mit Abstand teuerste Gerät im Test besitzt eine Grafikkarte mit eigenem Videospeicher sowie 4 GB RAM. Somit dürften auf dem Alienware M11x sogar 3D-Spiele laufen. Ganz ohne Mängel war der Testsieger allerdings nicht.
Welche Mängel der teure Testsieger aufwies und wie das getestete Netbook im Vergleich zu den Subnotebooks abschnitt, erfahren Sie im vollständigen Testbericht. Diesen erhalten Sie als PDF-Download bei Computer Insider. Interessanterweise gab es sogar Disziplinen, in denen das Netbook Samsung N220 bessere Ergebnisse erzielte als die Notebook-Konkurrenz. In unserer Foto-Show zum Notebook-Test haben wir die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst.
Christian Fenselau, Jens Müller
Rudi schrieb:
am 16. Juli 2010 um 06:28:26
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Wer braucht das???
Egal welche Variante, es ist nur fürs Büro für kurzzeitige Schreibanwendung konzipiert, selbs die teuertsen würde ich
nicht mehr kaufen, da die Kühlung von den Herstellern nich mehr gegeben ist!
Wer höhere Anfordrungen stellt, kommt um ein richtigen Computer nicht herum, der braucht natürlich Platz!
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Jo schrieb:
am 9. Juli 2010 um 20:50:05
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Netbooks?
So ein dummer Vergleich!!!!
Wie Hans schon sagte:" i.d.R. für den mobilen Einsatz" und genau darin liegt der Knackpunkt, denn
selbst wenn man mit (Sub)Notebooks videobearbeitungen macht, braucht die CPU und andere Komponenten viel Strom-->Akku schnell leer!...
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Hans schrieb:
am 7. Juli 2010 um 16:26:27
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Netbooks ?
Wer sich ein Netbook zulegt, braucht das eben i.d.R. für den mobilen Einsatz. Da spielen Akkulaufzeit und Gewicht eben die
entscheidende Rolle.
Das Netbook hat man zusätzlich!!!!
Insofern hinkt der Vergleich mit (Sub)Notebooks.
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