09.06.2010, 15:23 Uhr | Journalist (tb)
Bei der Kaufentscheidung eines geeigneten Notebooks oder Netbooks ist oftmals auch die Akkulaufzeit von hoher Bedeutsamkeit. Denn ein solcher Akku legt die Grundlage für das Maß an Mobilität des jeweiligen Gerätes und somit auch die damit mögliche Arbeitsdauer, bevor das Gerät wieder an die Steckdose muss. Dabei ist zu beachten, dass die Akkulaufzeit von Gerät zu Gerät stark variiert. Wichtige Faktoren, welche die Akkulaufzeit eines Notebooks oder Netbooks maßgeblich beeinflussen, sind die Leistungsfähigkeit des verbauten Akkus sowie darüber hinaus das Energieschema des Gerätes und dessen Leistungsaufnahme.
Bei den aktuell verbauten Akkumulatoren unterscheidet man zwischen Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ionen) und Lithium-Polymer-Akkus (LiPoly). Der Lithium-Ionen-Akku überzeugt durch ein geringeres Gewicht im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Nickel-Metallhybrid-Akku (NiMH) sowie die Tatsache, dass dieser ein deutlich höheres Maß an Energie zu speichern vermag. Hierbei unterscheidet man zwischen Standard, 6- und 8-Zellen-Li-Ionen-Akkus. Eine Leistungssteigerung des Lithium-Ionen-Akkus stellt der Lithium-Polymer-Akku dar, welche noch mehr Energie zu speichern vermag und zudem in seiner Größe, Bauweise und Form nahezu keinerlei Einschänkungen unterliegt. Wichtig ist auch die Kennzeichnung mAh (Amperestunde), welche die tatsächlich maximal gespeicherte Energie angibt. Diese Angabe hilft beim Vergleich zwischen diversen Notebooks und Netbooks.
Wichtig ist aber nicht nur die Kapazität des Akkumulators, sondern auch der Energiebedarf des Gerätes. Während Notebooks im Segment der 17-Zoll-Geräte häufig eine maximale Leistungsaufnahme von 90 Watt aufweisen, benötigen kleine Netbooks mit 10-Zoll-Bildschirm lediglich 40 Watt. So gibt es Geräte die eine Akkulaufzeit von bis zu elf Stunden aufweisen, bei Notebooks liegt die Grenze im Durchschnitt bei etwa drei bis fünf Stunden. Damit hält das Netbook länger durch als ein Notebook.
Ebenfalls wichtig ist das verwendete Energieschema. So kann man beim mobilen Surfen im Internet oder bei leichten Office-Anwendungen ruhig in das Energieschema "Energiesparmodus" wechseln, beim Betrachten von Filmen empfiehlt sich der Modus "Ausbalanciert" und erst für Spiele oder leistungsfordernde Anwendungen das Schema "Höchstleistung". Dies ist jedoch nur ein Grundsatz und ist je nach Leistungsbereitschaft des verwendeten Gerätes unterschiedlich gestaffelt.
Wenn man genannte Ratschläge befolgt, ist einer Enttäuschung bei der Arbeit mit dem gewählten Gerät zumindest hinsichtlich seiner Akkulaufzeit wirksam vorgebeugt.
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Journalist (tb)
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