09.06.2010, 14:08 Uhr | tb
(Quelle: t-online.de)
Vor der Anschaffung eines neuen Computers stehen viele wichtige Überlegungen. Die geplante Einsatzart des neuen Rechners ist besonders bedeutsam. Wer seinen Computer fast ausschließlich daheim nutzen möchte, wird sich meist für einen Desktop-PC entscheiden. Wer hingegen möglichst viel unterwegs sein möchte mitsamt Computer, wird eher über den Kauf eines Notebooks nachdenken. Beide Varianten haben ihre unbestreitbaren Vor- und Nachteile.
Der Vorteil eines Notebooks liegt in seiner guten Nutzbarkeit sowohl zu Hause als auch unterwegs. Für viele Standardanwendungen reicht die Leistung eines handelsüblichen Notebooks vollkommen aus. Multimedia-Geräte ermöglichen auch das Anschauen von Filmen unterwegs. Büroprogramme laufen ohnehin auf jedem Computer problemlos. Und für Spielfreunde sind Geräte erhältlich, die über sehr gute Grafikeigenschaften verfügen. Die Speicherkapazität der eingebauten Grafikkarte erreicht bei Spitzengeräten 1 GB, womit auch moderne Spiele ruckelfrei gespielt werden können. Alle diese Vorteile sind sowohl zu Hause als auch unterwegs nutzbar. Ebenso ist mobiles Internet heute auf jedem Notebook problemlos installierbar und preislich erschwinglich. Für 20 Euro monatlich sind bereits Flatrates für jedes Netz erhältlich und ermöglichen auch die Mobilität beim Internet. Dann kann ein Notebook zum Beispiel auch bei einem längeren Aufenthalt auf dem Campingplatz seine Vorteile ausspielen.
So groß die Vorteile von Notebooks hinsichtlich der Mobilität sind, so sind auch einige systembedingte Nachteile unübersehbar. Im Allgemeinen gelten Notebooks als etwas anfälliger als Desktop-PC. Das liegt an der kompakten Bauweise. Die geringen Maße eines Notebooks bringen einen weiteren Nachteil mit sich: Die Geräte lassen sich kaum aufrüsten, da der Platz dafür fehlt. Zusätzliche Laufwerke sind nicht einbaufähig. Auch der Arbeitsspeicher kann nur begrenzt erhöht werden. Problematisch ist es ebenfalls bei der Grafikkarte: Für erhöhten Spielgenuss oder bessere Auflösung sind auch hier den Möglichkeiten zur Aufrüstung enge Grenzen gesetzt. Ein Desktop-PC hingegen ist umfassend erweiterbar und genügt deshalb auf viele Jahre hinaus auch wachsenden Ansprüchen. (thu)
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