11.03.2010, 12:59 Uhr | Christian Fenselau
Spam (Quelle: t-online.de)
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Versicherung New York Life hat sich als dreister Spam-Erpresser versucht und ist damit gescheitert. Nun steht er vor dem Ruin. Er verlangte von seinem ehemaligen Arbeitgeber 200.000 US-Dollar – anderenfalls drohte er, die Versicherung mit 6 Millionen Spam-Mails zu überschütten.
Für die Spam-Attacken würde er einen "Spam Service" beauftragen, meldet die New Yorker Tageszeitung New York Post. Sollte sein Ex-Arbeitgeber nicht zahlen, drohte der 52-jährige Erpresser mit weiteren Bösartigkeiten: Er wolle das Unternehmen in den "vorstellbar tiefsten Sumpf" führen. Drohkulisse waren seine angeblichen Fähigkeiten und Kontakte in sozialen Netzwerken. Die Versicherung blieb jedoch vom Erpressungsversuch und den leeren Drohungen unbeeindruckt und verklagte ihren ehemaligen Angestellten.
In der Anklage beim Gericht in New York wird weiter aufgeführt, dass der Erpresser seinem ehemaligen Arbeitgeber drohte, die Erpressungssumme auf 3 Millionen Dollar zu steigern, sollte die Versicherung den Forderungen nicht nachkommen. Der Erpresser steht nun vor dem Ruin. Bereits jetzt plagen ihn 1,2 Millionen Dollar Schulden. Auf die Erpressungsidee kam er, nachdem die Police seiner eigenen Lebensversicherung abgestürzt war.
Christian Fenselau
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