05.01.2011, 08:59 Uhr | Andreas Lerg
Der Discounter Netto bietet derzeit ein Mini-Notebook für 89 Euro an. Doch das Q-Book getaufte Gerät ist kein Schnäppchen und dürfte selbst niedrige Erwartungen enttäuschen. Bereits im Sommer 2010 gab es ein sehr ähnliches Billig-Notebook bei einigen Discountern für rund 100 Euro.
Das Mini-Notebook nennt sich Q-Book und wird derzeit für 89 Euro in den Filialen der Discounterkette Netto angeboten. Das Prospekt schweigt sich bei den technischen Daten weitgehend aus. Der Interessent erfährt lediglich, dass ein 7-Zoll-Monitor, 2 GB interner Speicher, ein SD-Cardreader, drei USB-Ports und WLAN sowie Stereolautsprecher eingebaut sind. Netto preist das Q-Book als "ideal zum Surfen im Internet, E-Mails lesen, Musik hören und Videos anschauen" an - eine kühne Behauptung.
Netto verschweigt unter anderem, welcher Prozessor eingebaut ist. Äußerlich gleicht das Q-Book dem UMPC 9901 von JayTech, und dieses Gerät arbeitet mit einem ARM-Prozessor. Der ist alles andere als leistungsstark und wird sogar von den Prozessoren aktueller Smartphones abgehängt. Netto erwähnt auch nicht, dass das Q-Book mit dem uralten Window CE ausgestattet ist, denn auf dem 2 GB großen Speicher wäre kein anderen Betriebssystem von Microsoft unterzubringen. Unter Windows CE laufen keine der üblichen Programme, die auf aktuellen Windows-Rechnern gebräuchlich sind, zumal diese ebenfalls auf dem internen Speicher keinen Platz fänden.
Weil auf Windows CE auch nur eine speziell angepasste Version des Internet Explorers läuft, dürften vor allem aufwändige Internetseiten mit Multimediainhalten kaum Spaß machen - zumal die Rechenleistung auch kaum ausreicht, um diese flüssig darzustellen. Auf einem Display mit 7 Zoll Diagonale, das sind gerade mal 17,5 Zentimeter, macht Surfen im Internet aber auch Videos anschauen wohl kaum Spaß. Zudem bietet das Display nur eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln.
Netto verrät leider auch nichts über die Akkukapazität des Geräts. Viel erwarten kann man allerdings nicht. Schließlich bot bereits der Akku des im Sommer verkauften UMPC 9901 lediglich eine Kapazität von 1800 mAh, kaum mehr als so manches Handy. Die Energie reichte für maximal drei Stunden. Zum Vergleich: Aktuelle Mini-Laptops mit Intel-Atom-Prozessor kommen bis zu elf Stunden ohne Steckdose aus.
Knapp 90 Euro sind sehr wenig Geld für ein Notebook und trotzdem zu viel, wenn man dafür keine alltagstaugliche Technik bekommt. Auch wer nur geringe Ansprüche an einen Mini-Computer hat, sollte die Finger von dem Q-Book lassen und eher ein Netbook oder ein Smartphone in Betracht ziehen. Brauchbare Netbooks gibt es ab etwa 280 Euro. Für dieses Geld bekommt man bereits einen handlichen, aber dennoch vollwertigen Windows-7-Computer mit 10-Zoll-Bildschirm. Empfehlenswerte Modelle sind zum Beispiel das Samsung N220 oder das etwas günstigere Asus Eee PC 1015. Wer mehr zum Notebook-Kauf wissen will, erfährt alles wichtige in unserer ausführlichen Notebook-Kaufberatung.
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Andreas Lerg
Andreas schrieb:
am 5. Januar 2011 um 21:47:56
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fortsetzung
ob es die jedoch bei windows CE gibt ist fraglich ;-)
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Andreas schrieb:
am 5. Januar 2011 um 21:47:16
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ÄT-Zeichen
@ Ät-Problem
Also wenn das @ nicht schreibbar ist kann man es sich reinkopieren, man braucht halt ein vorlage dokument aus dem
es entnohmen wird oder sucht ihm internet nach "ÄT-Zeichen"; als letzte variante bleibt die interne codierung des computer zu verwenden und während gedrückter alt-taste die nummer des zeichen zu schreiben (bei Arial ist es alt+ 0064);oder man startet über start ausführen die charmap.exe und sucht in der schriftart nach dem gesuchten zeichen und kopiert es
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ÄT Problem schrieb:
am 5. Januar 2011 um 19:29:47
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Q-Book
Das ÄT Zeichen @ funktioniert nicht, weil die AltGr Taste tot ist ??!! Was nun??
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