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Navigationsgeräte und dynamische Navigation

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Navigationsgeräte und dynamische Navigation

29.06.2010, 14:47 Uhr | O.S. (tb)/t-online.de

Navigationsgeräte

Navigationsgeräte (Quelle: t-online.de)

Die meisten Navigationsgeräte bieten inzwischen deutlich mehr Funktionen als das reine Errechnen einer Fahrroute als Grundfunktion der Navigationsgeräte. Dynamische Navigation zählt mittlerweile bei sehr vielen Geräten ebenfalls zu den Standardfunktionen. Mit dynamischer Navigation ist gemeint, dass vorhandene Staus in die Berechnung der Route einbezogen werden und falls möglich umfahren werden können, weil eine neue Route berechnet wird.

Wie Navigation unter Einbeziehung aktueller Verkehrsinformationen funktioniert

Inhalt der Navigationsgeräte mit dynamischer Navigation ist, dass die Navigation unter Einbeziehung aktueller Verkehrsinformationen stattfindet. Das funktioniert auf der Basis des so genannten Traffic Message Channel, welcher auch unter der Abkürzung TCM bekannt ist. Dieser Kanal versendet Informationen über Verkehrsstörungen (Staus etc.) über ein Radio-Daten-Signal (RDS), welche dann auch vom Navigationsgerät empfangen werden können. Die empfangenen Informationen über Staus und andere Verkehrsstörung werden im Folgenden vom Navigationsgerät verarbeitet. Die Verarbeitung besteht darin, dass zunächst abgeglichen wird, ob ein Teil der geplanten Route von einer Verkehrsstörung betroffen ist. Ist das der Fall, berechnet das Navigationsgerät wenn möglich eine neue Route, welche den Teil mit der Verkehrsstörung umgeht.

Stauwarnung durch das Navigationsgerät

Die Verarbeitung der Stauwarnung durch die Navigationsgeräte mit dynamischer Navigation funktioniert in der Praxis relativ problemlos. Etwas problematisch ist hingegen die „Entscheidung“, wann bei einer Meldung über einen auf der Route befindlichem Stau eine neue Route berechnet werden soll. Grundsätzlich stellt sich in dem Zusammenhang nämlich generell die Frage, ab wann eine meistens mit einem Umweg verbundene Routenänderung sinnvoll ist. Gibt es eine mögliche Alternativroute, was keineswegs immer der Fall sein muss, muss das Navigationsgerät „entscheiden“, ob es sinnvoller ist auf der ursprünglichen Route zu bleiben, auf der ein Stau von beispielsweise drei Kilometern Länge beseht, oder ob eine um 10 Kilometer längere Alternativroute ohne Stau genutzt werden soll. Hier kommt es auf die Programmierung des Gerätes an, welche „Entscheidung“ getroffen wird.


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O.S. (tb)/t-online.de  

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