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MP3 Player Formate: MP3, WMA oder OGG

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MP3 Player Formate: MP3, WMA oder OGG

14.07.2010, 14:25 Uhr | Wartburg (tb)/t-online.de

Die Bandbreite der Multimedia-Dateien, die moderne MP3 Player beherrschen, nimmt immer mehr zu und trotz einiger Normen, auf die man sich einigen konnte, kursieren immer noch zahlreiche sehr spezielle Ton-, Bild- und Videoformate auf den PCs und Mobiltelefonen. Der Platzhirsch unter den Audioformaten ist natürlich das komprimierte MP3 Format, weil es sich bei hoher Qualität dennoch schnell übertragen lässt, extrem wenig Speicherplatz benötigt und von allen Endgeräten erkannt wird. Musik im MP3 Format macht allerdings nur Sinn, wenn die Dateien letztlich in diesem Format verbleiben sollen, weil bei der Komprimierung (= Verkleinerung) Informationen entfernt werden, die später nicht wieder "rekonstruiert" werden können.

Das Windows-Format WMA

Beinahe ebenso weit verbreitet wie Musik im MP3 Format sind die vom Microsoft eingeführten WMA-Dateien. Deren Funktionsprinzip gleicht dem MP3-Verfahren, auch hier werden die Titel durch das Entfernen unhörbarer Informationen verkleinert. Das WMA-Format (= Windows Media Audio) ist Bestandteil der Windows-Software. Ein möglicher Bestandteil von WMA-Dateien kann die DRM-Funktion sein. Dahinter verbirgt sich eine Zusatzfunktion, die den WMA-Dateien bestimmte urheberrechtliche Eigenschaften verleihen. Dadurch sollen die Rechte von Künstlern, Musikern und Interpreten besser geschützt und illegale Downloads verhindert bzw. kontrolliert werden. Aber nicht nur Musiker, auch Softwareentwickler und Handyhersteller nutzen das Kontrollinstrument DRM (= digitale Rechteverwaltung).

OGG-Dateien

Eher selten trifft man Audiodateien mit der Endung OGG an. Das Prinzip ist denen vom MP3 und WMA ähnlich, allerdings ist die OGG-Software ein so genanntes freies Programm. Weder für die Anschaffung, noch für die Nutzung, Verbreitung oder Änderung der Software werden Kosten oder Gebühren fällig. Im Gegensatz zu den Alternativen WMA und MP3 ist das OGG-Verfahren weder durch Patente geschützt, noch unterliegt es einer geräteübergreifenden Standardisierung. Nicht alle MP3 Player erkennen dieses Format und können damit umgehen. Ein wesentlicher Vorteil der OGG Dateien sind aber ihre 255 Einzelkanäle, während das MP3 Verfahren nur zwei Kanäle erlaubt.


All diese Formate beherrschen allerdings nur Audiodateien. Für Bilder und Videos verfügen PCs, Handys und andere mobile Geräte über eigene Foto- und Videoformate.

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