14.07.2010, 14:03 Uhr | Wartburg (tb)/t-online.de
Die heutigen Arten der MP3 Player haben einen langen Weg hinter sich, um zu jenen kleinen Begleitern zu werden, die man überall kennt. Ihre ersten Gehversuche machten die MP3 Player, als es der breiten Masse ab etwa Mitte der 90er Jahre möglich war, Musikdateien statt bisher magnetisch (analoger Walkman) auch digital zu speichern. Dieses optische Verfahren fand vor allem wegen der extrem hohen Qualität schnell zahlreiche Anhänger.
Den Anfang machte der portable CD-Player, eine konsequente Weiterentwicklung des tragbaren Kassettenspielers (Walkman). Statt einer Magnetbandkassette konnten in dem Gerät handelsübliche Audio-CDs eingelegt und unterwegs gehört werden. Nachdem sich auch das MP3-Format durchgesetzt hatte, konnten durch einige Modifizierungen auch Audio-CDs mit MP3-Dateien abgespielt werden. Der Vorteil war, dass sich die Musikliebhaber ihre ganz persönlichen CDs am PC selbst zusammenstellen und brennen konnten. Ein großer Nachteil war allerdings, dass diese portablen MP3-CD-Player sehr anfällig gegen Stöße und Erschütterungen waren, was vor allem beim Joggen störte.
Praktisch unempfindlich gegen Erschütterungen, wesentlich flexibler und komfortabler sind Festplatten MP3 Player. Einer der ersten mobilen Festplatten MP3-Player stammt von der südkoreanischen Firma iRiver. Das bis heute bekannteste Modell dürfte der Apple iPod sein, bei dem die Daten, Titel und Informationen (= MP3-Tags) ebenfalls auf einer Festplatte hinterlegt werden. Die erste iPod-Festplatten von 2001 fassten 5 GB, 2008 waren bereits 120 GB erreicht. Festplatten MP3-Player sind auch heute noch erste Wahl, wenn es darum geht, große Datenmengen zu speichern.
Als gute Alternative zu Festplatten MP3-Playern sind Flash MP3-Player. Die Speicherung im Flash MP3-Player erfolgt in Form von winzigen Ladungen auf Transistoren innerhalb der Speichereinheit. Flash MP3-Player sind besonders kompakt, benötigen wenig Energie und kommen völlig ohne bewegliche Teile aus. In Punkto Geschwindigkeit hat Flash-Speicher allerdings das Nachsehen gegenüber einer Festplatte. Zudem sind Geräte mit großen Speicherkapazitäten teuer.
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