27.04.2010, 09:48 Uhr | von Jörg Schieb
Ach, was wäre das schön: Einfach am PC alles Mögliche ausprobieren und Software installieren, Einstellungen modifizieren oder die Registrierungsdatenbank verändern. Natürlich ohne mögliche negative Folgen wie einen langsamen Computer oder stets nervende Fehlermeldungen. Genau das ist möglich. Microsoft stellt hierzu die kostenlose Software Virtual PCzur Verfügung. Virtual PCist praktisch ein Computer-Simulator, mit dem Sie in Ihrem PC einen zweiten oder gleich mehrere vollwertige Rechner simulieren.
Mit dem Computer-Simulator können Sie sich beliebig viele Testrechner auf Ihrem Computer einrichten. Die verhalten sich dabei in Ihrem PC wie vollwertige Rechner, inklusive BIOS und echtem Windows-Betriebssystem. Auch andere Betriebssysteme wie Linux oder OS/2 sind möglich. Der Vorteil: Im virtuellen PC können Sie sich nach Lust und Laune austoben. Installieren Sie ohne Gefahr neue Software, verändern Sie nach Belieben Einstellungen oder testen Sie Veränderungen in der Registrierdatenbank. Alle Eingriffe bleiben auf den simulierten PC beschränkt. Ihr echter Computer merkt davon nichts
Das Einrichten neuer virtueller Computer ist einfach: Ein Assistent führt Sie Schritt für Schritt durch die Konfiguration. Zunächst bestimmen Sie, welches Betriebssystem später auf dem virtuellen Computer installiert werden soll – etwa Windows XP. Danach legen Sie die Größe des Arbeitsspeichers fest. Dabei gilt: Der Speicher des virtuellen PCs wird von Ihrem echten PC abgezogen. Sie sollten dem virtuellen Rechner daher nicht mehr als die Hälfte des tatsächlich verfügbaren Speicher geben.
Ist der neue virtuelle Computer eingerichtet, können Sie ihn auch gleich per Doppelklick starten. In einem eigenen Fenster sehen Sie anschließend, wie der simulierte Computer eingeschaltet wird und beispielsweise nach einer Installations-CD für das Betriebssystem sucht. Ganz wichtig: Damit der virtuelle Rechner das echte CD-Laufwerk finden kann, sollten Sie den Befehl CD | Physikalisches Laufwerk verwenden aufrufen. Der simulierte Rechner verhält sich dabei genau wie einer echter Computer. Er verfügt sogar über ein eigenes BIOS. Und keine Sorge: Alle Aktionen, die Sie im virtuellen PC durchführen, können keinen Schaden am echten PC anrichten. Selbst das Formatieren von Festplatten ist hier bedenkenlos möglich.
von Jörg Schieb
joachim schrieb:
am 15. April 2010 um 19:28:35
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Startcenter in Virtual PC
Schön wär`s, wenn der T-Online Startcenter im Virtual PC seit neuesten beim Minimieren des Browsers nicht immer
abstürzen würde. Unter Vista im Virtual PC 2007 und im Host PC gibt es hingegen keine Probleme. Hier arbeitet die T-OOnline-Software 6.0 unter XP und einwandfrei.
Vielleicht gibt es bei T-Online hierfür eine Erklärung?
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