03.11.2009, 13:03 Uhr | Christian Fenselau mit Material von dpa
Nicht aktualisierte Systeme machen es Würmern leicht.
Computerwürmer wie der berüchtigte Conficker erleben derzeit ein unerwartetes Comeback. Wie eine Studie von berichtet, sind die Infektionen mit Würmern in der ersten Jahreshälfte um nahezu 100 Prozent gestiegen. Grund: Zu viele Computer werden nicht regelmäßig mit den neuesten Updates versorgt, die eine Infektion verhindern könnten.
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Foto-ShowMit MSRT Würmer entfernen
Am häufigsten tritt der Wurm Conficker in Erscheinung. Conficker hatte bereits Anfang 2009 binnen weniger Wochen Millionen Computer infiziert und verbreitet sich auch durch die Autorun-Funktion von Windows, was den Einsatz fremder USB-Sticks zur Gefahr werden lässt. Conficker verweist in dieser unrühmlichen "Bestenliste" den Wurm Taterf auf Platz zwei, der seine Verbreitung allerdings noch stärker steigern konnte – im untersuchten Zeitraum auf immerhin 156 Prozent.
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Besonders Unternehmen sind durch die Schädlings-Gattung wieder stärker betroffen. Schuld daran sind der hohe Vernetzungsgrad der Computer und schlampige Aktualisierungsroutinen in Sachen Sicherheit. Während private Nutzer ihre Software meist auf dem aktuellen Stand hielten, sei dies in Unternehmen nicht immer so. Die Computer in Deutschland und Österreich schneiden übrigens im internationalen Vergleich gut ab: Die Infektionsrate liegt mit 0,3 und 0,21 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt (0,87 Prozent) aller untersuchten PC.
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Die aktuellen Updates für Windows-Nutzer
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Der Verbreitungsgrad von Würmern stieg zwar auf nahezu 100 Prozent, erreicht aber damit trotzdem nicht die Verbreitung anderer Schädlinge. Lediglich 6,7 Prozent aller Angriffe entfallen auf Würmer. Mit Abstand am meisten kommen nach wie vor zum Einsatz. 39,5 Prozent aller Attacken durch Schadsoftware gingen auf ihr Konto. Die gefährlichsten Vertreter dieser Art nennen sich Wintrim und Alureon. Trojanische Pferde tarnen sich als harmlose Software und entfalten erst später ihr gefährliches Potential. So können Sie ferngesteuerte Aufgaben übernehmen und den Computer des arglosen Benutzers kapern.
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Zweimal jährlich erstellt Microsoft eine Studie zur aktuellen Lage zum Thema Computersicherheit, den Security Intelligence Report. Die Informationen erhebt der Software-Hersteller aus weltweit mehr als 450 Mio. Computern, einer Analyse von Milliarden Internetseiten sowie aus mehreren Milliarden versendeter E-Mails über den eigenen Maildienst Hotmail.
Christian Fenselau mit Material von dpa
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