02.08.2010, 18:44 Uhr | Jörg Hofmann
Microsoft stopft gefährliche LNK-Lücke. (Montage: t-online.de) (Quelle: t-online.de)
Außerhalb des monatlichen Patch-Zyklus hat Microsoft ein Sicherheits-Update für Windows veröffentlicht. Damit reagierte der Software-Hersteller auf die deutlichen Warnungen von Sicherheits-Experten vor der so genannten LNK-Lücke in Windows 7, Windows XP und Vista. Ein außerplanmäßiges Update veröffentlicht Microsoft nur in extremen Notfällen. Und dieser ist eingetreten.
Allen Windows-Nutzern empfiehlt Microsoft schnellstmöglich das aktuelle Sicherheitsupdate herunterzuladen und zu installieren. Das Leck ist vor knapp drei Wochen bekannt geworden und wird seitdem aktiv zum Einschleusen von Schadsoftware wie Trojaner ausgenutzt. Schützen Sie Ihren PC zeitig, indem Sie das Update mit der Bezeichnung MS10-046 herunterladen und installieren. Betroffen sind alle Windows-Versionen seit Windows XP.
Die Lücke steckt in einem zentralen Teil des Betriebssystems und erlaubt die unbemerkte Infektion eines Computers. Windows liest automatisch Dateiverknüpfungen – so genannte LNK-Dateien – von Netzlaufwerken und Wechselmedien aus, um sie in das Dateisystem einzubinden. Sind diese manipuliert, installiert sich die gefährliche Schadsoftware und infiziert so den Computer. In der vorigen Woche hat sich die Gefahrenlage deutlich zugespitzt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt, dass sich die Schwachstelle auch über Online-Laufwerke ausnutzen lässt. Deshalb erwartet das BSI, dass die Sicherheitslücke in naher Zukunft auch für Angriffe via Internet oder E-Mail ausgenutzt wird. Microsoft weist darauf hin, dass ein Angreifer den Schadcode in bestimmte Dokumente, wie etwa Microsoft Office-Dateien, einbetten könnte.
Anwender, die der Empfehlung von Microsoft gefolgt sind und das bereitgestellte Fix-it heruntergeladen und aktiviert haben, können dieses nach der Aktualisierung wieder aufheben. Die nötigen Anweisungen dazu und den Link zu dem Fix-It auf einer eigens eingerichteten Microsoft-Seite haben wir Ihnen in einer Foto-Show zusammengestellt. Durch den provisorischen Flicken waren alle Verknüpfungsbildchen auf dem Desktop, der Taskbar und im Startmenü von Windows 7 und Vista durch ein Bild eines weißen Blattes ersetzt.
Jörg Hofmann
Argeil schrieb:
am 3. August 2010 um 17:49:14
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Windows
Joo Moin, am besten partitioniert, formatiert seine platte und spielt anschliessend "Doors XP" drauf dass kennt keiner ^^
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geba schrieb:
am 3. August 2010 um 15:34:19
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Microsoft patch
So einfach ist das nicht mit dem MAC. Dieser basiert wie Linux auch auf UNIX
und kann ebenso angegriffen werden. Nur lohnt
sich das im allgemeinen für cracker nicht, da diese zu selten vertreten sind.Denen mach MS mehr Spaß.
Aber es ist schon richtig, Windows ist löchrig wie der Käse.Eigentlich nur OK zum Spielen, sonst eben MAC oder Linux
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Solaris schrieb:
am 3. August 2010 um 14:59:42
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Anwendersupport
Bei Microsoft ist man als Anwender immer ein nur Betatester. Man schickt die Problemberichte und Microschrott erstellt neue
Versienen und der Anwender zahlt wieder für ein neues Winzigweich -Produkt.
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