12.12.2007, 11:59 Uhr | Christoph Schmidt
Microsoft hat 74 Anzeigen und Gerichtsverfahren gegen Software-Piraten eingeleitet. Von den Klagen sind Händler von Raubkopien aus insgesamt 13 Ländern betroffen - darunter auch zwölf aus Deutschland. Die Raubkopierer hatten gefälschte Microsoft-Produkte online verkauft.
Im Visier von Microsoft sind Händler, die über Online-Portale wie eBay gefälschte Microsoft-Produkte verkauft haben. Um die Verbreitung illegaler Kopien zu unterbinden, wurde die Kooperation mit eBay intensiviert. So soll eine Anleitung eBay-Nutzern helfen, gefälschte Microsoft-Produkte zu erkennen. Durch die Aktion möchte Microsoft Verbraucher vor schädlicher Software schützen, die in Raubkopien enthalten sein könnten.
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Kunden wurden Opfer von Fälschungen
In vielen Fällen sei der Softwarekonzern von Kunden informiert worden, da diese bei der Echtheitsprüfung Windows Genuine Adavantage (WGA) gescheitert waren. 15 der Gerichtsverfahren richteten sich gegen die Hintermänner einer chinesischen Fälscherbande. Im Juli 2007 hatte die chinesischen Polizei in einer gemeinsamen Aktion mit dem FBI und Microsoft-Mitarbeitern das chinesische Fälschersyndikat ausgehoben.
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24 Milliarden Euro Schaden
Das Unternehmen beziffert den jährlichen Schaden durch Raubkopien weltweit auf umgerechnet 24 Milliarden Euro. Rund 35 Prozent alle Programme seien Raubkopien.
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Christoph Schmidt
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