10.03.2010, 08:54 Uhr | Jörg Hofmann
(Quelle: t-online.de)
Microsoft nimmt Windows-Nutzer in die Pflicht und schließt im Zuge seines Patchdays mehrere Lücken in Microsoft Office Excel und Windows Movie Maker. Insgesamt stehen im März acht Fehlerkorrekturen an, wovon allein das Excel-Update sieben Lecks stopft, über die sich Online-Kriminelle einen Zugang zu Computern und geheimen Informationen verschaffen können. Neben den Office-Lücken schließt Microsoft auch eine offene Hintertür in Windows XP, Vista und Windows 7. Wir haben für Sie alle aktuellen Sicherheitsupdates zum Download zusammengestellt.
Gleich sieben Sicherheitslecks klaffen in der Tabellenkalkulation Excel der Bürosoftware Office 2007, 2003 und XP. Durch diese Schwachstellen hindurch können Angreifer die komplette Kontrolle über den Computer an sich reißen und Informationen ausspähen. Schon das Öffnen von manipulierten Dokumenten genügt. Neben Windows-PC mit Office Excel finden sich diese Lecks außerdem in den Office-Suiten 2004 und 2008 für Apple-Systeme. Ebenfalls betroffen sind das Microsoft Office Compatibilitiy Pack und der Excel Viewer.
Das zweite Sicherheitsupdate für diesen Monat stopft eine Lücke im Windows Movie Maker. Über manipulierte Projekt-Dateien können Angreifer einem Benutzer heimlich bösartige Software wie Trojaner unterschieben. Microsoft stuft das Risiko der Ausnutzung momentan noch gering ein. Da Hacker und Cyber-Gangster aber erfahrungsgemäß sehr schnell ihre Schadsoftware anpassen und die Lücken ausnutzen, sollte auch dieser Patch bald heruntergeladen und installiert werden. In Windows XP und Vista zählt das Schneideprogramm für Video-Clips zur Standardausstattung. In Windows 7 muss Movie Maker nachträglich heruntergeladen und installiert werden. Auch diese Version ist verwundbar und sollte – falls auf dem System vorhanden – möglichst bald aktualisiert werden.
Microsoft rüstete am Patchday außerdem sein Tool zum Entfernen bösartiger Software (MSRT) auf. Der Windows-eigene Kammerjäger macht Jagd auf eine monatlich wechselnde Auswahl von akut verbreiteten Schädlingen. Derzeit erkennt und entfernt MSERT 132 berüchtigte Viren und Trojaner, darunter auch das gefährliche Rootkit Alureon. Das Rootkit geriet im Februar in die Schlagzeilen, da es im Zuge des monatlichen Patchdays mit einem Microsoft-Patch kollidierte und Computersysteme unbrauchbar machte. Mit regelmäßigen Software-Updates und Patches tragen Sie zum besseren Schutz Ihres PC bei und sperren bekannte, gefährliche Hintertüren zu.
Jörg Hofmann
mArko schrieb:
am 10. März 2010 um 20:34:14
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lustiges "Update"
"Browserwahl" wird gleich mit installiert. Ein nerviges völlig überflüssiges Tool, welches man dann auch nicht mehr los
wird vielen dank Microsoft :-/
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