09.07.2010, 09:17 Uhr | Sascha Plischke
Microsoft stellt die Unterstützung für Windows XP mit SP2 endgültig ein. (Grafik: t-online.de)
Microsoft stellt ab dem 13. Juli jede Unterstützung für Computer mit Windows XP und installiertem Service Pack 2 ein. Auch Windows 2000 soll keine Unterstützung erhalten. Für diese Systeme werde es weder Aktualisierungen, Sicherheitsupdates noch telefonischen Support mehr geben. Der Konzern empfiehlt allen XP-Nutzern deshalb zumindest ein Upgrade auf das Service Pack 3. Mit dem Schritt leitet Microsoft endgültig den langsamen Tod von Windows XP ein. Das Betriebssystem sei mittlerweile veraltet, der Umstieg auf ein neues Windows deshalb empfehlenswert. Besonders Unternehmen, die mehrheitlich noch auf XP mit Service Pack 2 setzen, sollen so zum Umstieg bewegt werden.
"Windows XP Service Pack 2 kam 2004 auf den Markt und war damit für eine andere Zeit geschaffen", sagt Jens Tinapp, Leiter der Business Group Windows Consumer bei Microsoft Deutschland. In den Jahren seit dem Erscheinen dieser Version von Windows XP hätten sich die Strategien und technisches Vorgehen von Online-Kriminellen so sehr verändert und weiterentwickelt, dass sich ein so altes Betriebssystem nicht mehr ausreichend mit einfachen Sicherheitsupdates schützen ließe. "Wir empfehlen deshalb allen Anwendern ein Upgrade auf Windows 7, das deutlich weiter entwickelte Sicherheitsmechanismen verwendet, oder zumindest die Nutzung von Windows XP Service Pack 3."
Der Schritt kommt wenig überraschend. Schon im Januar 2009 hatte das für den Lebenszyklus von Windows-Produkten zuständige Team das vollständige Ende des Supports für Windows XP mit Service Pack 2 zum Juli 2010 angekündigt. Eine direkte Folge hat das Ende des Supports für XP-Fans jedoch nicht. Mit einem Umstieg auf das kostenlose Service Pack 3 bleibt die Versorgung mit Sicherheitspatches gesichert. Ein vollständiges Ende des Supports für Windows XP sieht der Microsoft-Fahrplan erst für den April 2014 vor. Erst dann müssen alle Nutzer von Windows XP auf ein moderneres Betriebssystem umsteigen, um weiter mit Sicherheits-Updates zur Abwehr von Online-Kriminellen versorgt zu werden.
Der Schritt markiert aber dennoch den Anfang des langsamen Endes des immer noch beliebten Windows XP. Insbesondere viele Unternehmen, aber auch immer noch ein Großteil der Privatkonsumenten setzt nach wie vor auf das mittlerweile neun Jahre alte Betriebssystem. Der schrittweise Ausstieg aus der Unterstützung für das System soll gerade Firmen ermöglichen, ihre Infrastruktur langsam auf den Umstieg auf ein moderneres System vorzubereiten. Aber auch Privatnutzer sollten sich langsam an den Gedanken gewöhnen, den Sprung auf Windows 7 zu wagen. Microsoft empfiehlt diesen Schritt natürlich und hebt hervor, dass auch ältere Computer mit dem modernen System betrieben werden können.
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Währenddessen arbeitet Microsoft bereits am nächsten Betriebssystem mit dem inoffiziellen Namen Windows 8. "Es ist die Zukunft des Computers", schrieb ein Mitarbeiter von Microsoft über Windows 8 in seinem Blog und nannte erste Details zum kommenden Betriebssystem. Doch der Eintrag vom Februar 2010 wurde schnell gelöscht. Microsoft waren die Informationen über Windows 8 wohl noch zu heiß - obwohl kaum Details zu finden waren. "Die Leute dürfen zumindest voraussetzen, dass sich Windows 8 sehr von dem unterscheiden wird, was Nutzer gewöhnlich von Windows erwarten", versprach der anonym bloggende Mitarbeiter des Windows-Update-Teams von Microsoft.
Der Hinweis, Windows 8 sei ein Major Release, lässt auf grundlegende Neuerungen hoffen. Windows 7 wurde in Insider-Kreisen gar als bloßes Update abgetan. So wird sich Windows 8 im Design ändern. Spekulationen zufolge soll Windows 8 mit einer komplett neuen Oberfläche erscheinen. Der optische Unterschied zwischen Windows 7 und Windows Vista war bis auf die Superbar und einige Fensterfunktionen eher gering. Anlass für die Spekulationen um ein neues Design von Windows 8 war das LinkedIn-Profil der Microsoft-Mitarbeiterin Meng Yang. Die Software-Entwicklerin schrieb auf ihrer Profilseite in dem sozialen Netzwerk, dass sie "eine Benutzeroberfläche der nächsten Generation für Windows 8 gestalte und entwickle".
Quelle: t-online.de
Harry 52 schrieb:
am 15. August 2010 um 16:12:19
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Microsoft BS
Ich habe ab WIN 95 alle Betriebssysteme von MS gehabt und keiner dieser Betriebssysteme sind zum Absturz bis heute gebracht
worden.Ich nehme keine Veränderungen am BS vor (außer Windows ME).Habe auch nur Software drauf die ich benötige um arbeiten zu können.Und ich besitze 6 Desktoprechner und 3 Laptops und sind alle per Netzwerk mit einander verbunden.Arbeite heute nur noch mit Win XP Prof und Win Vista/Buisness.
Einfach die Doktorspiele am PC unterlassen und schon laufen die Kisten problemlos.
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Wolfgang Schnitzler schrieb:
am 1. August 2010 um 18:27:34
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Win 7
Den XP modus gibt es aber nur in Win 7 Prof. oder Win 7 Ultimate!!! Da laufen auch die XP Programme!!! Ist zwar teurer aber lohnt
sich!! Wenn es die Hardware erlaubt besser 64 Bit! Aber 4 GB Arbeitsspeicher müssen es schon sein! Große Festplatten hat ja schon jeder !!
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Jens schrieb:
am 17. Juli 2010 um 01:07:16
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Windows 7 versus Vista
Windows 7 ist ja sowas von weiter entwickelt gegenüber Vista!!! Habe beide Versionen ausprobiert. Es sind kaum
Unterschiede zu merken. Die Bedienung beider Betriebssysteme ist extrem umständlich. Man wird hier zum dummen Mausklickser degradiert. Bei keinem Windows vorher war es so umständlich, alleine das Hintergrundbild zu ändern. Wozu sollte man das auch tun, wenn man doch soviel Automatismus hat? Die Kisten tun eh schon das, was sie wollen. Bei mir liefen sehr viele Programme nicht mehr.
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