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Microsoft Security Essentials: Kostenloser Virenscanner im Test

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Microsoft Security Essentials mit guten Ergebnissen

02.10.2009, 09:23 Uhr | pcwelt.de

Microsoft Security Essentials mit guten Testergebnissen. (Foto: t-online.de) Microsoft Security Essentials mit guten Testergebnissen. (Foto: t-online.de)Seit dieser Woche ist kostenloses Antivirusprogramm Microsoft Security Essentials (MSE) in der finalen Version verfügbar. MSE bietet einen Basisschutz vor Malware, einschließlich Adware und Spyware. In einem ersten Test musste sich die Freeware beweisen.

Microsoft Security Essentials ist als Gratis-Nachfolger von Onecare gedacht und ersetzt den kostenlosen Windows Defender. Auf dem Prüfstand des Testinstituts AV-Test in Magdeburg musste MSE zeigen, ob es mit anderen Antivirus-Lösungen standhalten kann. Die Magdeburger Tester haben MSE 1.0.1611.0 mit den aktuellen Viren- und Spyware-Signaturen unter deutschen und US-englischen 32-Bit-Ausgaben von (SP3), Vista (SP2) und Windows 7 getestet. Eine aktive Internetverbindung stand für eventuelle dynamische Scan-Funktionen zur Verfügung.

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MSE findet fast alle aktuellen Viren

Die Pflichtübung für alle Virenscanner ist das Erkennen der Schädlinge aus der jeweils aktuellen Wildlist-Sammlung - , die aktuell im Umlauf sind. Verwendet wurde die Wildlist 08/2009 mit 3.732 Malware-Dateien. MSE hat alle Schädlinge sowohl beim Zugriff (On Access) als auch beim manuellen Scan (On Demand) erkannt und blockiert. Anspruchsvoller war die zweite Teststation, die unter Windows XP zu meistern war. Hier galt es eine Auswahl von aktuellen Schädlingen aller Art, darunter Viren, Würmer, Trojanische Pferde und Bots zu erkennen, insgesamt 545.034 Malware-Dateien. Microsoft Security Essentials erreichte hier eine gute Erkennungsrate von 98,44 Prozent.

Fehlalarm bei MSE Fehlanzeige

Auch bei Adware und Spyware konnte MSE mit 90,95 Prozent der 14.222 Schädlinge ein vorzeigbares Resultat erzielen. Beim Scannen von 600.000 harmlosen Dateien aus Windows, Office und anderen Anwendungen gab es keine Fehlalarme. Da die Mehrzahl dieser Dateien wie MSE selbst von Microsoft stammt, wäre alles andere auch eine Enttäuschung gewesen.

Patzer bei der dynamischen Erkennung

Ein weiterer Prüfpunkt ist die so genannte dynamische Erkennung von Malware. Sie basiert auch Verhaltensanalyse und Cloud-Funktionen. Der Test wurde mit einigen exemplarischen Schädlingen durchgeführt, die noch mit traditionellen Erkennungsmethoden wie Signaturen oder Heuristik erkannt wurden. MSE zeigte hierbei keine Anzeichen, dass es über dynamische Methoden verfügt und fand keinen dieser Schädlinge. Auch manchen anderen Virenscannern fehlt diese Funktionalität - sie bleibt meist den umfangreicheren (und teureren) vorbehalten.

Microsoft lässt Rootkits entfernen

Die Erkennung und Beseitigung aktiver Malware stellte MSE nicht vor Probleme. Alle 25 Schädlinge wurden erkannt und ihre aktiven Komponenten entfernt. Zurück blieben allerdings oft noch Spuren der Infektion. Dazu zählen verwaiste Registry-Einträge, inaktive Malware-Dateien oder eine deaktivierte Windows Firewall. Bei der Erkennung und Entfernung von aktiven Rootkits konnte Microsoft Security Essentials wieder glänzen. Alle 25 Rootkits im Test wurden erkannt und beseitigt. Die Scan-Geschwindigkeit von MSE liegt im Mittelfeld - es gibt schnellere, aber auch langsamere Virenscanner auf dem Markt. Umfangreiche Informationen zum Schutz Ihres Computers vor Viren und anderen Gefahren finden Sie im Computer-Insider-Virenspecial.

Download bei Softwareload Microsoft Security Essentials (MSE)


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